zodiac
S. g. Herr Prof. Michelmann! Sie haben mir schon mal die eine oder andere Frage hier beantwortet. In wenigen Tagen werde ich dank ICSI Papa von Zwillingen sein was mich natürlich sehr freut. Wir hatten das Glück, dass es gleich beim 2. Versuch geklappt hat. Grund für die ICSI war ein recht ausgeprägtes OAT-Syndrom wie es offenbar sehr viele Männer haben. Irgendwie beschäftigt mich immer wieder noch die Frage warum wieso weshalb. Ich hab auch das Gefühl, dass die künstliche Befruchtung auf Grund eingeschränktem Spermiogramms relativ schnell als Ausweg angeboten wird. Täusche ich mich oder sollte man im Vorfeld nicht auch versuchen andere Faktoren für ein eingeschränktes Spermiogramm zu suchen z. B. Genetik, Lifestylefaktoren, Umweltgifte etc. oder geht es da meist rein nur ums Geschäft in den diversen Kinderwunschkliniken? Das mag jetzt vielleicht eine seltsame Frage sein aber mich würde echt ihre fachliche Meinung dazu interessieren. Beste Grüße!
Hallo, zunächst mal ganz herzlichen Glückwunsch zum baldigen Kindersegen. Bei stark eingeschränktem Spermiogramm kann man natürlich lange und aufwendig nach den Ursachen suchen. Nur helfen kann man dem Patienten in der Regel damit nicht, da es beim Mann, im Gegensatz zur Frau, kaum therapeutische Wege gibt, schlechte Ejakulatparameter positiv zu beeinflussen. Es geht bei der Therapieempfehlung also nicht um schnelles Geld sondern darum, dem Paar möglichst schnell zu helfen. Gerade im Hinblick auf das meist fortgeschrittene Alter der Frau, ist schnelle Hilfe absolut notwendig. Mit freundlichen Grüßen HWM
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