Mitglied inaktiv
Hallo! Nunmehr ist unsere 4. und wohl letzte ICSI-Behandlung vermutlich wieder mit negativem Ergebnis vorüber. Die Behandlungen sind jedes mal sehr vielversprechend verlaufen, mit minimaler Dosis (1 Ampulle pro Tag) konnten nie weniger als 10 sehr schöne Eizellen punktiert werden, die Befruchtungsrate lag zwischen 50 und 90 Prozent, die Entwicklung zumindest einiger Embryonen war sehr gut (nach je drei Tagen ein 2-, ein 4-, ein 5-, ein 6-, sechs 8- und 1 10-Zeller). Aber wie gesagt: Keine Einnistung. Schwersten Herzens denken mein Mann und ich nun an eine heterologe Insemination. Nun zu meinen Fragen: 1. Ist Aufgeben beim bisherigen Verlauf der ICSI-Versuche wirklich richtig (ich bin 29 Jahr alt)? Wir sind bereit, mit den Behandlungen aufzuhören, so realistisch sind wir, aber leider wird uns von allen Seiten nach jeder gescheiterter Behandlung so viel Hoffnung gemacht, dass wir dann doch unschlüssig sind. Wie sehen Sie das? 2. Ich habe seeeehr viele Abklärungsversuche hinter mir (Laparaskopie, HSS, Mikrodialyse, Endometriumsbiopsie, alle Hormonuntersuchungen usw.), aber bei mir konnte keinerlei Ursache festgestellt werden. Mein Mann hat eine Kryptozoospermie. Nachdem ich von vielen Seiten gehört habe, dass die Aufgabe des Spermiums mit der "Befruchtung" der Eizelle getan ist, alles weitere dann von der Qualität der EZ und der Fruchtbarkeit der Frau abhängt, befürchte ich, dass auch eine heterologe Insemination bei mir scheitern wird, da die Befruchtung bei uns ja nie ein Problem war. Könnte ich da recht haben? Ein Anrodologe hat zu mir mal gesagt, wenn 4 ICSI´s trotz Befruchtung scheitern, liegt das immer an der Frau. Danke für Ihre Antworten, die mir immer sehr weitergeholfen haben. Grüße von Carla
Hallo Carla, Sie möchten, dass ich Ihnen die Entscheidung abnehme. Das kann ich leider nicht. Dabei weiß ich, dass es gerade in Fällen wie dem Ihren sehr schwer ist, solch eine Entscheidung zu treffen. Aus Ihrer Schilderung kann ich entnehmen, dass die ICSI trotz des sehr schlechten Spermiogramms bisher immer hervorragend gelaufen ist. Ich gehe davon aus, dass Sie und Ihr Mann vor der ersten Behandlung eine humangentische Beratung aufgesucht haben. Über die Ursachen für die fehlende Einnistung kann man jetzt nur spekulieren. Sie können von gentischen über immunologischen bis hin zu anatomisch-physiologischen Gründen reichen. Dumm ist der Ausspruch, dass es nach 4 ICSI's immer an der Frau liegen soll. Was also jetzt tun? Ich würde erst einmal eine einjährige Pause empfehlen. Dann würde ich versuchen, ob auf dem Kulanzwege die Kasse noch eine weitere ICSI bezahlt. Wenn auch die nicht das gewünsche Ergebnis bringt, bleibt tatsächlich nur die heterologe Insemination. Viel Glück!
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