KikiM
Im Nov. 2022 hatte ich eine Eizellentnahme mit 11 Follikeln, die ich einfrieren lassen musste, da die Samenspende nicht am selben Tag vor Ort war. AMH war im Jan. 2021 bei 3,5. Im Dez.2022 hatte die Klinik zu. Im April 2023 hat die Klinik leider vergessen den Auftrag für einen Kryotransfer mit ICSI-Behandlung an das Labor zu erteilen. Nun bin ich wieder in der Praxis und bei meiner Frage, wie es denn mit einer neuen Stimulation für neue Eizellen, nach einer möglicherweise erfolgreichen Schwangerschaft mit den eingefrorenen Eizellen, aussieht, wurde mir gesagt, dass meine Eizellen, sofern welche in 2024 entnommen werden würden, dann zu alt wären. Ich bin jetzt 43, die Entnahme war mit 42. Klar, dass ich in 9 Monaten dann irgendwann 44 wäre. Ich bin gerade hin und hergerissen. Können Sie mir sagen, was jetzt klüger wäre ? Die jetzigen 11 Eizellen (3x3 und 1 x 2) komplett oder teilweise aufzutauen mit ICSI zu behandeln und dann eine oder zwei einsetzen zu lassen? Oder die nächste Periode zu nutzen, neu zu stimulieren und diese Eizellen dann im Frischtransfer auszuprobieren? Ich bin gerade etwas überrumpelt mit der Situation. Ich brauche wirklich einen guten Rat. Danke.
Mit einem Alter von 43 Jahren können Sie keine statistische Entscheidung mehr treffen, sondern brauchen einfach Glück und möglichst viele Chancen! Falls es sich um ein gutes Kinderwunschzentrum handelt und die Eizellen mit der Methode der Vitrifikation eingefroren wurden, dürften diese eine gute Chance haben, den Einfrierprozess zu überleben. Wir würden Ihnen raten, alle aufzutauen, alle für ICSI geeigneten Eizellen befruchten zu lassen, um eine 5-Tages Kultur mit Timelapse zu bitten und dann nur einen Embryo wieder einsetzen zu lassen. Sollten mehr Embryonen sich bis zum Tag 5 gut entwickeln, kann man diese wieder vitrifizieren und aufheben. Allerdings ist das Risiko mit 43 hoch, dass sich kein Embryo bis zu einer optimalen Blastozyste (Tag 5) entwickelt. Dann könnten Sie sofort wieder für einen neuen Versuch stimulieren. Viel Glück!
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