Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Fachärztin Tanja Finger:

Erhöhtes Progesteron bei icsi Behandlung

Frage: Erhöhtes Progesteron bei icsi Behandlung

MiChi119

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Liebes Expertenteam, Ich bin 34 Jahre alt und habe drei erfolglose Icsi Zyklen hinter mir. Es gibt neben minimaler Endometriose (wurde 2020 saniert) laut KiWu Klinik keine wirkliche Ursache für meine Unfruchtbarkeit. Es wurden ein langes in zwei kurze Stimulationsprotokolle mit zunehmend höheren Medikamenten Dosierungen durchgeführt, zuletzt 200 puregon in 150 menogon. Insgesamt stellten unreife Eizellen das größte Problem dar. 1. Versuch: 6 Eizellen, keine reif, 2. Versuch 10 Eizellen, 5 reif, 3. Versuch 11 Eizellen, 6 reif, nur ein Embryo (Transfer Tag 3). Mir ist aufgefallen, dass in allen drei Versuchen das Progesteron vor der Punktion erhöht war: erster Versuch 1,3 zweiter Versuch 2,3 (deshalb kryo), Dritter Versuch 1, 9 bei hohem Östrogenwert, deshalb frischer Transfer. Denken Sie, dass der erhöhte Progesteronwert relevant ist und auch die schlechte Eizellqualität bzw. Reife mit erklären kann? Vielen Dank für Ihre Antwort MiChi


Tanja Finger

Tanja Finger

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Guten Abend, ein erhöhtes Progesteron kann sich negativ auf die Schleimhaut und somit auf die Einnistung auswirken, aber nicht unbedingt auf die Eizellqualität. Eine Stimulation mit FSH und LH (was sie mit Puregon und Menogon schon bekommen haben) ist auf jeden Fall der richtige Weg. Vielleicht versuchen sie nur 225-300 Menogon oder wechseln auf 250-300 Pergoveris. Im langen Protokoll haben Sie eher die Möglichkeit, die Punktion ggf. ein paar Tage zu Ziehen, was vielleicht reifere Eizellen bringt, aber das scheint bei Ihnen im ersten Versuch nicht aufgegangen zu sein. Besprechen Sie mit den behandelnden Kollegen die Optionen und machen bei erhöhtem Progesteron großzügig freeze-all und dann Transfer im Intervall. Alles Gute!


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