Mitglied inaktiv
Sehr geehrte Frau Prof. Mettler, ich bin 39 Jahre und seit ca. 3 Jahren in frauenärztlicher Behandlung wegen unerfüllten Kinderwunsches. Zunächst wurde ein Ausbleiben des Eisprungs festgestellt bei gleichzeitigem PCO-Syndrom. 2001: Ovarstichelung, danach einige Zyklen mit Clomifen und Fertinorm. Eibildung jedesmal sehr gut. Eisprung auch. Dennoch kein Erfolg. Spermienqualität meines Mannes aber einwandfrei. Zuviele männliche Hormone bei mir diagnostiziert. Daher Einnahme von Dexamethason seit über 1 Jahr, in den ersten Monaten 0,5 mg, seit einiger Zeit 0,25 mg abends. Werte immer sehr gut. Im November letzten Jahres Anmeldung im KIWU-Zentrum und Insemination - ohne Erfolg. Im letzten Monat 1. Versuch IVF (long protocol Synarela, 7 Tage lang 4 Ampullen Menogon HP, danach 2 x 3. Auslösung des Eisprungs durch Predalon. Ergebnis: Entnahme von 20 Eizellen, bei 13 Befruchtung erfolgt. 3 Embryonen zurück - Ergebnis: leider Eintreten der Mens nach 13 Tagen. Nun meine eigentliche Frage: Mein Arzt im KIWU-Zentrum riet mir vor Beginn der IVF, das Dexamethason abzusetzen, da ich es schon seit langer Zeit ohne Unterbrechung nehme und da es nicht erforderlich wäre. Mein FA hingegen ist gegenteiliger Ansicht und rät dringend, Dexa auch während dieser Behandlung weiterzunehmen. Bin jetzt ziemlich ratlos. Können Sie mir die Vor- und Nachteile beider Vorschläge nennen und Ihre persönliche Meinung hierzu. Würde mich freuen, bald von Ihnen zu hören, da neuer Versuch geplant ist und sich diese Frage erneut stellt. Entschuldigung für die lange Ausführung. Danke im voraus für Ihre Antwort. Ursula
Liebe Ursula Sie schrieben, daß Sie seit 3 Jahren Kinderwunsch haben. Es erfolgte eine Ovarstichelung, danach Behandlung mit Clomifen und Fertinorm.-Dann Dexamethason O, 5 und letzlich In25 mg. Auch ein IVF Versuch war erfolglos. Ich rate Ihnen dringend, die IVF/ET Behandlung weiter durchzuführen zu lassen und weiterhin das Dexamethason einzunehmen.wir geben Wir geben das Dexamethason häufig auch zur Unterstützung einer Schwangerschaft, wenn keine Veränderungen wie in Ihrem Falle vorliegen. Es gibt keine Nachteile. Die Einnahme von Dexamethason kann das Entstehen einer Schwangerschaft nur unterstützen. MFG
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