Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Susann Böhm:

Befruchtungsquote bei ICSI

Frage: Befruchtungsquote bei ICSI

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Sehr geehrte Frau Dr. Böhm! Vor einiger Zeit habe ich eine erste ICSI durchgeführt, welche schon bei der Befruchtung scheiterte. Wie hoch sind überhaupt die Chancen, dass überhaupt eine Befruchtung stattfindet bei Kranheitsbildern wie Endometriose und Z. n. Hoden- Ca. Ich möchte nur wissen, ob es überhaupt Sinn macht mit der ICSI- Behandlung weiterzumachen oder ob man es lassen sollte. Vielen Dank für Ihre Information! micha


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Also die Befruchtung verläuft ja extracorporal, insofern hat das schon mal nichts mit der Endometriose zu tun; das Problem ist wahrscheinlich, wenn es zur Befruchtung und zum Embryotransfer kommt, daß eine Einnistung stattfinden soll; ich denke ohnehin, daß dies heute die wahre Herausforderung ist, die Nidation. Man forscht ja eifrig; dann könnte ich mir vorstellen, daß es auch mit dem Ausmaß der Endo zusammenhängen könnte; eine Bekannte bekam zwei Kinder trotz Endo, aber die war anfangs auch nicht so schlimm, wurde im Verlaufe der Zeit schlimmer, insofern hatte sie wohl unwissentlich gut gehandelt, indem sie die Kinder relativ früh bekam. Ansonsten hängt die Erfolgsquote der Icsi von zahlreichen Faktoren ab; wieviele Eizellen hast Du, wieviele davon können befruchtet werden, welche Reifestadien erreichen die Zwerge, etc. Nicht unwesentlich ist sicherlich auch das Alter der Frau; dann die individuellen Faktoren, z.B. die Endo in Deiner Anamnese, etc. dein Partner kommt ja dann auch noch hinzu, also es gibt unendlich viele Möglichkeiten, weshalb ein Versuch scheitern kann, denke ich, daher nennt man es aber auch Versuch ;-)


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