Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Prof. Dr. med. Katrin van der Ven:

Adenomyose _ GNRH nach erfolgloser IVF

Frage: Adenomyose _ GNRH nach erfolgloser IVF

Adelgunde

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Sehr geehrte Frau Prof. van der Ven, wegen Adenomyose habe ich 4 Monate lang GNRH-Spritzen bekommen. Dann wurde mir eine 4AB-Blastozyste eingesetzt, die leider zu keiner Schwangerschaft führte. Jetzt frage ich mich, ob die vielen Hormontabletten vor und nach dem Embryo-Transfer meine Adenomyose wieder angeheizt haben und ich vorm nächsten Versuch erneut 4 Monate lang GNRH-Spritzen benötige? Eigentlich würde ich den nächsten Versuch gerne schon im September machen, Blastozysten sind noch einige eingefroren, aber ich möchte diese auf keinen Fall unnötigen Risiken aussetzen, da ich leider keine Eizellen mehr produziere. Was raten Sie mir? Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!


Prof. Katrin van der Ven

Prof. Katrin van der Ven

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Letztendlich kann ich das aus der Entfernung leider nicht beurteilen. Die Hormontherapie zum Kryotransfer erfolgt ja nur kurzzeitig und sollte Ihre Adenomyose nicht zu stark reaktiviert haben. Ihre behandelnden Ärzte haben den Ultraschallbefund der Gebärmutter vor und nach der GnRH Therapie sicherlich dokumentiert, auf dieser Basis kann man besser beurteilen ob die Adenomyose aktuell wieder verstärkt ist und tatsächlich eine erneute GnRH Therapie sinnvoll wäre . In der Regel ist das nicht der Fall. Beim nächsten Kryotransfer wären eine low dose Stimulation oder der Transfer im Spontanzyklus mit Auslösen des Eisprungs ggf Alternativen, um die Östrogenbelastung niedrig und die Adenomyose möglichst inaktiv zu halten , dies müssten Sie mit Ihren Ärzt/ innen besprechen.   


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