Mitglied inaktiv
Guten M orgen Dr. Hellmeyer, ich hoffe, dass Sie mir einen Rat geben können. 2013 wurde mein Sohn per Sectio geboren, ohne Komplikationen. Die Narbe ist äußerlich gut verheilt, fasst sich aber sehr knubellig an (unter der Haut). Einige Monate später bekam ich immer mal wieder Unterleibsschmerzen, die irgendwann blieben. Mein Gyäkologe fand nichts Auffälliges. Er tippte auf Verwachsungen, bzw. Schmerzen die durch die Narbe verursacht werden (auch wenn der Scmerz nicht nur an der Narbe war). Er riet mir von einer Bauchspiegelung zur Diagnostik und Lösen der Verwachsungen ab. Das würde im Endeffekt alles evtl. noch verschlimmern. Also fand ich mich damit ab - erst einmal. Dann ging mein Gynäkologe in den Ruhestand. Die Schmerzen gingen und kamen und gingen. Ich suchte mir irgendwann einen neuen Gyn und erzählte ihm die Vorgeschichte. Er war auch der Meinung, dass es Verwachsungen sind und er riet diese Lösen zu lassen wenn die Schmerzen wieder kommen. Nun sind sie wieder da, irgendwie etwas anders als vorher, diesmal doch sehr zyklusabhängig. Während der Periode sehr heftige Schmerzen, aber keine typischen Periodenschmerzen. Der Gyn stellt nichts fest und will mich nun unbedingt zu Bauchspiegelung schicken. Es kann allen Frauen mit Verwachsungen geholfen werden. Auch wenn er nichts sieht kann er Schlimmeres nicht ausschließen. Er denkt, dass es Verwachsungen sind, aber denken ist nicht wissen. Endometriose schließt er aus, denn meine Periode ist nicht so stark. CT oder MRT können bösartige Erkrankungen nicht ausschließen. Mit den Schmerzen könnte ich leben, doch seine Aussage macht mir Angst. Er hat mir einen Klinik empfohlen und ich wollte schon fast die Spiegelung machen lassen. Meine Recherche im Internet ergab, dass davon eher abgeraten wird. Nun bin ich hin und hergerissen. Vorstellen in der Klinik? Anderen Gyn für 2. Meinung (schwierig, es nimmt fast keiner neue Patienten)? Meine Frage richte ich speziell an Sie da Sie viele KS durchführen. Bekommen viele Frauen Verwachsungen dadurch?
Hallo puja, leider klingt das in der Tat nach Verwachsungsschmerzen, obwohl die Frauen nach einer Sectio meistens nur Verwachsungen in der Bauchdecke selbst haben. Manchmal bringt eine Bauchspiegelung etwas, wenn ein bestimmter Strang den Darm abdrückt oder die Harnblase an der Gebärmutter verklebt. Jede OP kann aber neue Verwachsungen machen, so dass man grundsätzlich zurückhaltend ist. Wenn aber die Schmerzen über einen so langen Zeitraum andauern, sollte man tatsächlich mal per Bauchspiegelung reinschauen. Das ist noch die am wenigsten traumatische Maßnahme. LG
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