Hallo Herr Dr. Hellmeyer,  Ich habe mich vor knapp 2 1/2 Jahren bereits einmal an Sie gewandt, ob ein 3 Ks nach einem etwas Komplikationsreichen 2 Ks vertretbar ist.  Kurz zu meiner Geschichte: 2019, 1 Kind, Geplante Sectio wegen kindlicher Makrosomie, Kind wurde bei 38+3 geboren mit 4550 gr und KU von 38. 2021, 2 Kind, Versuch der vaginalen Geburt, spontaner Blasensprung bei 38+5, es folgten 34 Stunden wehen, alleine 4 Stunden Presswehen, leider hat sich mein Sohn falsch eingestellt, ich habe ein Amnioneninfektsyndrom bekommen und hohes Fieber und die Herztöne waren auch nicht mehr i.O. sodass eine Sectio vorgenommen wurde. Mein Sohn erlitt das Atemnotsyndrom und hatte eine Neugeborenensepsis - Gott sei Dank ging alles gut. Meine Narbe ist während der OP bis über Muttermundniveau gerissen und musste mit 3 Z Nähten versorgt werden. Danach war im Ultraschall die Narbe sehr dünn (5 mm), aber gedeckt. 3 Kind, 2024, Schwangerschaft verlief komplikationslos, geboren wurde er via KS bei 37+4 aufgrund der Angst vor Narbenkomplikationen wegen des vorhergegangenen KS. KS war aber problemlos, nur gefühlt mehr ruckeln und reißen und etwas schwerere Entwickelung des Kindes - ich war aber nur 30 Minuten im OP und Kind war super entwickelt.  Nun meine Fragen:  1. Wie vertretbar ist bei dieser Vorgeschichte eine 4 Schwangerschaft? Eigentlich dachte ich wir sind fertig mit der Familienplanung aber mein Herz sagt nein.  2. Wie wahrscheinlich ist in meinem Fall eine falsche Einnistung der Gebärmutter? Ich hatte vor meinen Schwangerschaften noch 2 Fehlgeburten, einmal mit Ausschabung. Meine Plazenta lag in den Schwangerschaften 2 mal vorne und einmal hinten - aber immer normal.  Achso mein FA hat beim letzten Ultraschall gesagt, Narbe sieht gut aus und Beckenboden etc ist ebenfalls gut intakt.  Vielen lieben Dank bereits im Voraus.