emilie.d.
Sehr geehrter Herr Hellmeyer, ich hatte bei meiner ersten Geburt einen sek. KS und hoffe sehr, dass es diesmal spontan klappt. Was mich beschäftigt, falls es wieder ein KS werden muss, ist die Schmerzmedikation. KS wurde morgens gegen sieben durchgeführt, Sohn saß im Becken fest. Ich hatte eine PDA liegen, Anästhesist meinte zu mir, ich solle mir mindestens bis zum Nachmittag nach der langen Geburt noch Schmerzfreiheit gönnen. Schwester meinte beim Hochfahren, das sei Quatsch, ich solle sie mir direkt ziehen lassen, ich bekäme andere Medikamente. Habe ich gemacht und außer Ibu und Paracetamol nichts bekommen. Angeblich, weil sie mir nichts Anderes geben konnten.Freundin hat allerdings in einer anderen Klinik entbunden, gestillt wie ich und nach ihrer Aussage sogar drei Tage lang ein Opiod bekommen. Was stimmt nun und wenn es ein stillfreundliches starkes Schmerzmittel gibt, wie heißt das? Aufstehen ging ja noch, aber Seitenwechsel beim Stillen und dabei Kind von einer Seite auf die andere Seite heben, das fand ich nach der OP sehr schmerzhaft.
Hallo emelie.d, jede Klinik sollte und muss eigentlich ein Schmerzstufenschema haben, d. bedeutet, dass man immer noch ein stärkeres Schmerzmittel als Reserve hat. Klar, geben auch wir Opiate, wenn Ibuprofen, Paracetamol und ggf. Novalgin nicht ausreichen. Den Katheter ziehen wir auch direkt nach der Geburt, wegen potentieller Infektionen und da er die Frauen dann eher in der Mobilität behindert. Sie sollen ja ganz schnell wieder aufstehen. LG
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