Frage im Expertenforum Geburt per Kaiserschnitt an Prof. Dr. med. Lars Hellmeyer:

Geburt mit (leichtem) Faktor 13 Mangel/Minderung

Frage: Geburt mit (leichtem) Faktor 13 Mangel/Minderung

irgendwasmitJ

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Lieber Herr Dr. med. Hellmeyer, ich bin gerade in der 30 SSW und spritze seit Beginn meiner Schwangerschaft einmal täglich 4000 i.E. Clexane (vorsorglich, da ich zwei Fehlgeburten hatte). Die Schwangerschaft verläuft glücklicherweise sehr gut und unkompliziert. Der Kleine ist wunderbar entwickelt und ich habe keinerlei Beschwerden. Bis auf die üblichen kleinen "Wehwehchen" ;). Zudem habe ich einen leichten Faktor 13 Mangel, der sich scheinbar (laut Arzt) durch die Spritzen verstärkt hat. Davon merke ich aber rein gar nichts. Natürlich ist mein Blut deutlich flüssiger und es blutet etwas länger, wenn ich eine Verletztung habe. Aber es ist mir jetzt noch nicht "extrem" vorgekommen. Dennoch mache ich mir Gedanken um die Geburt. Ist es durch die Clexane Spritzen und den Faktor 13 Mangel gefährlicher für mich? Besteht tatsächlich ein höherer Blutverlust? Mir wurde von einer MFA beim Gerinnungsspezialisten gesagt, ich muss im Krankenhaus Bescheid geben, damit ein entsprechendes Medikament für den Faktor 13 Mangel bereitgestellt wird, sonst würde ich "verbluten". Diese Aussage hat mich ziemlich ängstlich gemacht. Und empfehlen Sie eher eine natürliche Geburt oder einen Kaiserschnitt? Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen. Viele Grüße und vielen Dank!


Prof. Dr. med. Lars Hellmeyer

Prof. Dr. med. Lars Hellmeyer

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Hallo irgendwasmitj, das Clexane würde ich sofort absetzen, da eindeutig bewiesen ist, dass dies hinsichtlich der Fehlgeburten nichts bringt. Dies macht trotzdem jede Frau, da man natürlich alles mitmacht nach den traumatischen Fehlgeburten. Aber gerade mit dem Faktor 13 Mangel kann das jetzt abgesetzt werden. Udn damit umgeht man auch alle Gedanken an Blutungen unter der Geburt. LG


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