Maria1984
Sehr geehrter Herr Dr. Hellmeyer, im März 2018 wurde unser Sohn bei 31+2 wegen abfallender Herztöne per Notsectio entbunden. Ursache war wahrscheinlich eine sehr kurze Nabelschnur. Eine vaginale Entbindung wäre nicht möglich gewesen. Nun bin ich wieder schwanger, ET ist im Oktober. Meine Narbe beträgt äußerlich fast 30cm. Ist durch die Länge im Verhältnis zur "normalen" Kaiserschnittnarbe, hier ein größeres Rupturrisiko gegeben, wenn eine vaginale Geburt versucht wird? Halten Sie die Kontrolle der Narbe für Aussagekräftig? Meine Frauenärztin ist der Meinung, dass die Dicke der Narbe nicht kontrolliert werden muss. Wie wahrscheinlich ist es, dass die Nabelschnur wieder zu kurz ist und so oder so eine vaginale Geburt nicht möglich ist? Vielen Dank für Ihre Einschätzung.
Hallo Maria1984, die äußere Narbe bedeutet leider gar nichts und lässt keinerlei Rückschlüsse auf irgendetwas zu. Nur die innere Narbe auf der Gebärmutter ist hinsichtlich des Rupturrisikos wichtig. Aber auch hier gibt es keine Prognosefaktoren. Es ist nur wichtig, dass hier überhaupt Wand steht und das sieht man im Ultraschall. Jede Geburt verläuft anders, jedes Kind ist eine andere Persönlichkeit, also warum nicht normal probieren. Dass sich die kurze Nabelschnur wiederholt, glube ich nicht und kenne ich auch nicht. LG
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