Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Kniesburges, sehr geehrte Frau Westerhausen, sehr geehrte Forumnutzerinnen, kürzlich habe ich von meiner Hebamme bestätigt bekommen, dass mein Kind - nunmehr bin ich in der 36+6 SSW - "schräg" liegt. Das heißt, ich spüre seit fast zwei Wochen, dass das Köpfchen meiner zweiten Tochter rechts liegt. Meine Hebamme meinte, das sei schon ziemlich selten jedoch nicht weiter gefährlich. Ich solle darauf achten, dass ich bei Blasensprung möglichst liegend in die Klinik komme bzw. bei Wehen so schnell wie möglich, nicht dass "ein Ärmchen vorrutscht". Sie meinte auch, dass es gut sei, demnächst eine geplante Kaiserschnittgeburt einzuleiten. So könne dann mein Partner dabei sein. An eine Drehung des Kindes glauben wir alle nicht mehr. Nachdem es bereits bei meiner ersten Schwangerschaft große Probleme gab und mein Kind nach Geburt viele Monate in der Klinik verweilen musste - und auch heute nach einem Jahr noch sehr "betreuungsbedürftig" ist, mache ich mir doch große Sorgen. Ich spüre mein Kind oft gar nicht strampeln - jedenfalls nicht so, dass es weh tut. Ich werde das häufig gefragt. Könnte das alles ein Zeichen für eine Erkrankung sein? Mein nächster Frauenarzttermin ist leider erst in einer Woche. Ich hoffe, sie können mir auf diesem Weg ein paar Hinweise geben, wie Sie aus Ihrer Praxis heraus mit solchen "Fällen" umgehen. Herzlichen Dank!
Dr. med. Stefan Kniesburges
Hallo, ich rate Ihnen sich zur Geburtsplanung in der Ambulanz Ihrer Geburtsklinik vorzustellen. Dort kann man Ihnen sagen, ob ein Kaiserschnitt geplant werden sollte oder nicht. Was die Kindsbewegungen angeht: wenn eine Plazentafunktionsstörung ausgeschlossen ist und das Kind normal und zeitgerecht entwickelt ist, würde ich den verminderten Kindsbewegungen keine große Bedeitung beimessen. Weh tun müssen Kindsbewegungen nicht. Dr. S. Kniesburges, St. Marienkrankenhaus
Mitglied inaktiv
liebe Silke, stimmt es, dass das kind bei einer rhesus-negativen mutter die nabelschnur gleich abgenabelt wird und man es nciht auspulsieren lässt? es ist mein 1. Kind Danke, Eulalia
Hallo, Das ist etwas umstritten - aber in der Regel sollte man vor dem Auspulsieren abnabeln,da die Kinder nach der Geburt oftmals mehr Probleme mit dem Abbau des überschüssigen Bilirubins haben und daher eher zu Neugeborenengelbsucht neigen. Grüße Silke Westerhausen
Mitglied inaktiv
und wie lange ist das ca. zwischen dem zeitpunkt wo das kind "draussen" ist und die nabelschnur auspulsiert? wie kann ich mir das vorstellen vom zeitruam her? sind das ein paar minuten oder gleich oder eine halbe stunde? Wieviel zeit wird da dem baby gegeben? und zudem - ich wünsche mir so, dass das baby bei mir liegen bleibt die erste halbe stunde wenn möglich danke nochmal fürs antworten! Eulalia
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