Frage im Expertenforum Geburt an Dr. med. Stefan Kniesburges:

Geburt nach TIA und Thrombophilie

Frage: Geburt nach TIA und Thrombophilie

heleny

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Guten Tag, momentan befinde ich mich in der 23 SSW und fühle mich im großen und ganzen ziemlich gut. Allerdings hatte ich wahrscheinlich eine Transitorische ischämische Attacke in der 13 SSW, im MRT konnte man dies allerdings nicht feststellen doch die Symptomatik passt, zudem hatte ich auch während meiner ersten Schwangerschaft in der 10 SSW und vor ca. 4 Jahren auch schon mal ein solches Erlebnis. Auf anraten meiner Neurologin wurde ein Thrombophilie-Screening durchgeführt, wo heraus kam, dass eine leichte Thrombophilie besteht. Nun nehme ich deshalb ASS 100 ein, diese sollen dann etwa 4 Wochen vor dem ET abgesetzt werden und dann soll ich möglicherweise spritzen, was weiß ich nicht genau? Darüber habe ich mich mit dem FA nur am Telefon kurz unterhalten. Ich bin nun aber etwas verunsichert, auch was die Geburt angeht. Ich habe vor spontan zu entbinden, davon hat mir auch noch niemand abgeraten. Sehr gerne möchte ich auch ambulant entbinden, sehen Sie da ein Problem? Wegen dem Erhöhten Risiko auf einen Schlaganfall und Thrombosen nach der Geburt? Gibt es Besonderheiten für die Geburt wegen den Blutverdünnern? Sollte ich etwas bei der Klinikwahl beachten? Besteht z.B. auch ein erhöhtes Risiko für mein Baby? Wäre also ein KH mit Kinderklinik von Vorteil? Ich hoffe Sie können mir ein bisschen weiter helfen. Herzlichen Dank hierfür. Gruß heleny


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Hallo, es wär schon hilfreich, wenn man wüsste um welche Form der Thrombophilie es sich handelt und wie hoch das Thromboserisiko einzuschätzen ist. wahrscheinlich wird die ASS-Medikation dann auf Heparin umgestellt. Sofern eine PDA gewünscht wird darf die letzte Haperin-Spritze nicht weniger als 12 Stunden her sein. Eine vaginale Geburt ist möglich. Auch gegen eine ambulante Geburt spricht nichts. Allerdings sollte die Hapern-Prophylaxe nach der Geburt noch für 6 Wochen durchgeführt werden.


heleny

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Vielen Dank für Ihre Antwort. Es handelt sich um einen PAI-1 Polymorphismus da der Genotyp 4G4G vorliegt sowie eine Verminderung der Protein S-Aktivität und das Protein S-Antigen (gesamt) ist auch vermindert. Dann ist das D-Dimer, sowie Gerinnungsfaktor II und VII erhöht. Ich glaub das würde es so ungefähr zusammen fassen. Vielleicht können Sie mir ja jetzt noch was genaueres Schreiben? Ich kann das Problem natürlich nicht wirklich einschätzen und meine Ärzte irgendwie auch nicht, deshalb bin ich ja so verunsichert. Aber Sie haben mir ja Hoffnung auf eine spontan, ambulante Geburt gemacht auch wenn ich natürlich weiß, dass sich noch viel tun kann und das Sie das aus der Ferne nicht 100% beurteilen können. Gruß heleny


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