Mitglied inaktiv
Hallo, ich bin jetzt in der 25. SSW und mein Baby soll in der 35./36. SSW zur Welt geholt werden. Grund ist meine genetisch bedingte (und damals nicht bekannte) Hyperhomocysteinanämie, die in 2000 die Totgeburt meines Sohnes in der 35. SSW verursachte. In dieser Schwangerschaft wird die Anämie von Anfang an behandelt. Meine Frage: was spricht für die eingeleitete Geburt, was für den primären Kaiserschnitt? Was sind die Pros und Contras? Was sollte ich bei der Klinikwahl beachten und stimmt es, daß das Baby in diesem Reifestadium nicht mehr in den Inkubtor muß (laut allen bisherigen Vorsorgeuntersuchungen ist mein Kind gesund und zeitgerecht entwickelt). Wird auf meine sehr negativ belastete Erfahrung der Totgeburt, die ja eingeleitet wurde, Rücksicht genommen, wenn ich einen Kaiserschnitt wünsche? Vielen Dank für die Beantwortung der vielen Fragen im voraus, Manu
Dr. med. Stefan Kniesburges
Hallo, leider ist mir diese Form der Anämie unbekannt. Ich habe auch auf die Schnelle keine Literatur darüber finden können. Ist das erste Kind gestorben, weil es auch diese Anämie hate oder weil Sie so stark anämisch waren? Sofern es sich um eine Erkrankung des Kindes handelt, sollten Sie sich eine Klinik mit angeschlossener Kinderklinik aussuchen. Dass in der 36. SSW Probleme wegen der kindlichen Unreife auftreten ist zwar selten, aber nicht ausgeschlossen. Ob auch eine Geburtseinleitung und vaginale Entbindung eine mögliche Alternastive sind, kann ich aufgrund fehlender Informationen nicht beurteilen. Besprechen Sie diese Fragen am Besten mit den Kollegen, die Ihre Schwangerschaft bisher betreut haben. Dr. S. Kniesburges, St. Anna Hospital
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