Mitglied inaktiv
Guten Tag, ich bin Konduktorin für eine Hämophilie B (normale Restaktivität von 45%). Die erste Geburt erfolgte spontan unter Anwendung der Kristellerhilfe, da es sich um einen möglicherweise hämophilen Jungen handelte (zum Glück hat er es nicht!). Nun stehe ich vor der Entbindung einer Tochter und die Gerinnungsambulanz (die mich auch während der letzten Schwangerschaft begleitet hat) sieht plötzlich nur noch Probleme. Fakten: 1. Schwangerschaft: Faktor IX Restaktivität von 72% => damals PDA-Problematik etc nicht besprochen, quasi uninteressant, weil im Normbereich (NW 70-120%) 2. Schwangerschaft: Faktor IX Restaktivität von 71% => jetzt wird es auf einmal diskutiert und ich bekomme sogar Faktor IX vorsichtshalber mit, allerdings mit der "Auflage", dieser solle erst appliziert werden, wenn eine verstärkte Blutung eintritt.... Jetzt bin ich natürlich total verwirrt... Als Laie sehe ich das Problem, dass durch eine PDA (oder ggf. Spinal) eine Blutung im Wirbelsäulenkanal auftreten kann. Allerdings wäre es doch dann evtl. zu spät für die Faktorgabe, oder? Besser wäre es doch, wenn ich den Faktor vorsichtshalber vor der PDA bekomme und dann die evtl. Blutung vermeiden könnte?! Welche Auswirkungen hätte eine vorherige Gabe des Faktors (2000i.E. Benefix, rekombinat) auf das dann noch ungeborene Kind, v.a. in Bezug auf eine vaginale Entbindung mit PDA Unterstützung (bei Kaiserschnitt gehe ich davon aus, dass das Kind nicht mehr wirklich etwas davon abbekommt)? Die Uniklinik, in der ich entbinde, sieht das alles sehr locker und meinte: Normwert ist Normwert. PDA etc ohne Probleme möglich.... Ich bin mittlerweile einfach nur noch verwirrt und hilflos zwischen den beiden Aussagen... Wie sehen Sie die Problematik? Wie würde dies bei Ihnen vollzogen werden? Vielen herzlichen Dank! Liebe Grüße Anne
Hallo, Es handelt sich ja um den Normwert - Faktor IX - Gabe würde nur nach strenger medizinischer Indikation gegeben werden. Ein KS sollte in Ihrem Fall vermieden werden;dieser ist aber sehr unwahrscheinlich,da Sie bereits ein Kind spontan geboren haben. Wenn die Uniklinik der Meinung ist es stellt kein Problem dar sollten Sie sich vertrauensvoll in deren Hände begeben. Alles Gute, Grüße Silke Westerhausen
Ähnliche Fragen
Sehr geehrte Damen und Herren, ich hatte letztes Jahr im im Februar eine Hysteroskopie. Dabei wurde ein zystisches Teratom (10x 5 cm) am linken ovar sowie ein gering regressiv verändertes subseröses Leiomyom vom Fundus uteri (Fundusmyom) entfernt. Wie groß dies war steht leider nicht dabei. Es steht jedoch dabei "Myomnukleation ohne Cavumeröffn ...
Guten Abend, Mein erster KS war 2014 in der 25+4 ssw aufgrund Plazentainsuffizienz. Mein zweiter KS war 2019 in der 38+5 ssw wegen BEL. Jetzt bin ich in der 39+4 SSW es ist alles in Ordnung der kleine ist ca. 51cm, 3360g und liegt in SL2 mit dem Kopf über dem Becken mein Muttermund ist Butterweich. Mein ET wäre der 15.12 mir wurde bereits ...
Guten Morgen, Ich würde heute gerne eine Frage für die Schwester meines Mannes stellen, sie ist 35 und leidet am Ehler Danlos Syndrom. Sie hat Herzprobleme und das Bindegewebe+ Wirbelsäule sind betroffen. Sie hat bereits an zwei oder drei Stellen der Hals - und Lendenwirbelsäule Hernien und ein paar andere Wirbelkörper scheinen nun zusätzli ...
Guten Tag Frau Rex, Ich hatte 2023 einen ungeplanten Kaiserschnitt nach spontanem Geburtsbeginn aufgrund eines hohen Geradstandes (großes und schweres Kind). Nun stehe ich kurz vor der zweiten Geburt, es ist laut Ultraschall und Genetik (großer Papa) erwartbar, dass das Kind wieder groß ist. Grundsätzlich würde ich gerne eine vaginale Geburt anstre ...
Guten Tag, 11 Monate nach der natürlichen Geburt meines über 5000 g schweren Kindes leide ich weiterhin unter ausgeprägten Beckenbodenproblemen sowie einer Rektusdiastase. Laut meiner Frauenärztin liegt zwar keine Senkung vor, dennoch fühlt es sich für mich so an, als würde etwas nach unten drücken. Besonders nach längerem Gehen treten Schmerzen ...
Guten Tag! Bin aktuell in SSW 35+2 Meine erste Geburt war für mich traumatisch (Geburt mit Saugglocke, Scheidenriss bzw schnitt, Antibiotikum vergessen anzuhängen weil Streptokokken positiv, 1h "umsonst" in Presswehen, allein mit Partner gelassen in dieser Zeit weil anderer Notfall, keine Kraft mehr, danach hieß es: zu trainierter Beckenboden; bin ...
Sehr geehrte Frau Westermann, ich bin jetzt in der 31ssw und habe seit circa 7 Wochen Vulvavarizen. Diese werden immer stärker und meine Ärztin sagte zu mir, dass man da nichts großartig machen kann und es an Stärker nur zunehmen wird. Ich sehe meine Ärztin erst in ein paar Tagen wieder, mich beschäftigt aber die Frage, ob man mit Vulvavarizen v ...
Guten Tag, ich habe vor 4,5 Monaten eine Tochter geboren und hatte eine Geburt, die sich wahrscheinlich jede wünscht. Um 20 Uhr ist meine Fruchtblase gesprungen, da ich noch keine Wehen hatte waren wir um 21.30 Uhr im Krankenhaus. Dort wurde ich untersucht und der Muttermund war 2cm offen. Da das CTG nichts angezeigt hat, sollte ich spazieren geh ...
Hallo, ich habe in verschiedenen Studien gelesen, dass die Dammlänge als Prädiktor für Dammrisse 3. und 4. Grades gilt. Danke werden Häufigkeiten von 40-50% angegeben, also viel mehr als mit "normalem Damm". Die Definition von "kurzer Damm" ist da in der Regel 3cm, mal auch 3,5. Mein Damm ist unter einem cm lang. Es ist die erste Geburt, das Kin ...
Hallo, ich habe mein Baby vor 3 Wochen bekommen. ich hatte dabei deutliche Geburtsverletzungen (Dammriss 2. Grades und es ist wohl rund um die Harnröhre gerissen). nun hab ich nach 3 Wochen noch das Problem, dass ich beim Wasser lassen keinen richtigen urinstrahl habe sondern es mehr "in alle Richtungen spritzt". Ich hab keine Schmerzen mehr und f ...