M.Yel
Sehr geehrten Prof.Wirth/Prof.Radke, ich hoffe Ihr könnt mir helfen. ich bin Mutter eines 18 Monate altrigen Sohnes und bin langsam am verzweifeln was sein Essverhalten angeht. Beim ersten Kind versucht man immer alles richtig und nach Regeln zu machen und so bin ich auch mit seiner Ernährung vorgegangen. In unsere Familie achtet man grundsätzlich auf die gesunde Ernährung und natürlich wollten ich, dass auch mein Sohn sich gesund ernährt. Ab 6.Monat würde Brei eingeführt. Nach Plan, so wie empfohlen, erst selbstgemachter Mittagsbrei mit Gemüse, dann nach ein paar Wochen auch mit Fleisch. Danach, etwa nach einem Monat, haben wir mit Nachmittagsbrei angefangen und anschließend mit den Abendbrei. Zusätzlich wurde auch Milchnahrung gegeben. Anfangs ging es alles super und mein Sohn hat den Brei gerne gegessen. Bis die Zeit kam, wo ich angefangen den Brei etwas stückiger zu kochen. Da hat er nur gewürgt und alles ausgespuckt. So ging es bis zu 10.Monat nur ausschließlich mit feinpürirtem Brei. Zum ersten Mal beißen und etwas zu kauen fing es sehr spät an, etwa mit einem Jahr. Da waren wir überhaupt froh das er ein Stück Brot oder Kekse runterschlücken konnte. Obst wie Bananen oder gekochte Gemüse hat er grundsätzlich verweigert. Jetzt wo er 18 Monate alt ist, es ist nicht besser geworden. Er isst nur bestimmte Sachen und zwar gekochte Reis oder Natur Jogurt mit Brot. Chicken Nuggets mag er auch gerne. Aber Gemüse oder Fleisch werden weiter verweigert. Ich habe wirklich schon alles versucht, aber sogar Frikadellen kann er nicht ausstehen. Fisch ist auch tabu. Wird sofort rausgespuckt. Zur Zeit sind wir wirklich froh wenn er ein paar Löffel Brei aus Gemüse und Fleisch isst. Passiert selten aber dann freuen wir uns, dass er mindestens was gesundes gegessen hat. Die Milchnahrung trinkt er weiter. Morgens und vor dem Schlafen gehen auf jeden Fall und öfter auch mittags, da ich das Gefühl hab, dass er nichts im Magen hat. Ich weiß wirklich nicht weiter. Und stehe immer ratlos in der Küche mit der Frage, was soll ich meinem Sohn kochen. Hat mein Sohn vielleicht eine Esstörung? Was haben wir falsch gemacht oder wie kann man es besser machen? Ich bin für jeden Ratschlag sehr dankbar! MfG Maria Yel
Das Problem ist kein medizinisches, sondern ein pädagogisches. Sie machen sich zuviel Gedanken, er merkt, dass Sie sich freuen, wenn er nur etwas isst, damit wird sein Verhalten nur verstärkt. Sie sind der Chef, vergessen Sie das nicht: es wird das gegessen, was auf den Tisch kommt; schaffen Sie die Milch ab, max. 100 -150 g pro Tag und die auch nicht aus der Flasche sondern aus dem Becher und der Rest ist Familienkost. Wenn er es nicht will, hat er Pech gehabt und muss auf die nächste Mahlzeit warten. Das ist eine Frage der Konsequenz, verhungern oder verdursten wird er nicht. Dabei muss man jetzt nicht mit dem anfangen,was er gar nicht mag, aber Gemüse z.B. ist durchaus ein guter Starter. Gruss S. Wirth
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