Tomika
Sehr geehrter Dr. Posth, leider können wir das Verhalten unseres Sohnes (6J) nicht nur mit dem Antiepileptikum begründen, was seit 3 Monaten ausgeschlichen ist. Seit wenigen Tagen werden die Zwänge immer schlimmer. Aktuell macht er den Klettgürtel so fest zu, dass der nicht mehr schließt. So ist er nicht in der Lage mit einer normalen Straßenhose rauszugehen. Laut Kinderarzt und Psychologe deutet doch vieles auf Asperger hin. Wie gehen wir mit so extremen Zwängen richtig um? Viele Grüße Tomika
Liebe Tomika, wie gesagt, für ein Asperger-Syndrom gibt es geforderte harte und weiche Kriterien. Eine solche Diagnose wird heutzutage all zu leicht vergeben für alle möglichen Kinder, deren Symptome schwer einzuordnen sind. Vielleicht liegt ja auch der frühe Beginn einer Zwangsstörung vor. Gibt es eine Zwangsserkrankung oder Depression oder eine schwere Angsstörung in der Familie? Ich kann leider von hier aus keine Diagnostik betreiben. man muss die Kinder sehen und erleben, um sagen zu können, welche Störung genau vorliegt. Wie man mit Zwängen umgeht, dazu können Sie im gezielten Suchlauf auch das passende Stichwort aufrufen ("Zwangserscheinungen bei Kleinkindern"). Sonst kann ich Ihnen von hier leider nicht gut weiter helfen. Viele Grüße
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