Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Dr. Posth, unser Sohn (22 Mon.) u. wir waren zu Beginn der Wo. sehr krank (hohes Fieber, Husten). Sohn schlief nur, war extrem Papa-fixiert. Ständig bei ihm im Bett. Seit 3 Tg. keine Krankheitszeichen mehr, aber wie ausgewechselt: nach wie vor nur Papa, quengelig, ständig plötzliche Schreiattacken, nicht zu beruhigen, wird dann extrem aggressiv, uns und sich selbst gegenüber (schlägt mehrmals den Kopf auf). Jammert minutenlang nach seinem Teddy, obwohl er ihn im Arm hat. Schmeißt diesen ständig weg, weint dann noch schlimmer. Wirkt antriebslos. Schnullert wieder vermehrt. Versuchen ihm beizustehen, aber er schlägt uns weg, windet sich. Induktion klappt nicht, ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt.. Nie schreien lassen. Schläft in seinem Bett im Elternschl.zi, einschlafbegleitet. Ich werd allerdings jetzt oft etwas lauter. Fühlen uns hilflos! Majana
Liebe Majana, solche Veränderungen im Verhalten werden bei oder nach schwerer wiegenden Erkrankungen manchmal gesehen. Eine Erklärung dafür gibt es zunächst nicht. Entweder ist die Krankheit tatsächlich noch gar nicht richtig überstanden und das Kind macht nur nach außen den Anschein, als ginge es ihm schon wieder gut, oder die Krankheit hatte Auswirkungen auf die Funktionen im Gehirn (einige Viren sind dazu in der Lage) und die sind noch nicht überwunden. Induktion wirkt in diesem Zusammenhang natürlich nicht richtig. Ihr Sohn ist diesbezüglich auch noch relativ jung. In beiden Fällen hilft nur abwarten. Aber Sie sollten auch noch einmal deswegen mit Ihrem KiA/KiÄ reden. Viele Grüße
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