fridasmama
Sehr geehrter Dr. Posth, ich wurde jetzt im KiGa angesprochen, weil sich meine Tochter nicht länger auf eine Spielsituation konzentrieren kann und sich schnell umorientiert. Sie bekäme alles mit und ließe sich schnell ablenken. Das würde dann schnell dazu führen, dass sie das Spiel der anderen Kinder (ähnliches Alter wie sie) stören würde und selbst nicht ins Spiel kommen würde. Sie geht in eine sog. Nestgruppe (12 Ki,, Alter 1-3 Jahre). Ist dies denn nicht eher "normales" Spielverhalten in der Altersstufe? Zuhause spielt sie auch Rollenspiele mit der Puppe oder mit Lego und schaut sich gerne Bücher an und dies auch über einen längeren Zeitraum. Aber ich denke, im KiGa gibt es eben sehr viel Spannendes, was nicht verpasst werden will. Täusche ich mich? Vielen Dank für Ihre Einschätzung fridasmama
Hallo, wie viele Erzieherinnen brüten denn auf diesem Nest? 12 1-bis3-jährige Kinder, das ist schon eine Wucht. Da ist natürlich jedes Kind, das ein bisschen aus der Reihe tanzt schnell ein Problemkind. Grundsätzlich muss man sagen, dass die Konzentrationsfähigkeit eines Kindes auf eine Spielsequenz noch sehr begrenzt ist. Anders gesagt, die Ablenkbarkeit ist enorm hoch, und es hängt immer sehr von der Motivation ab, wie intensiv das Kind bei seinem Spiel bleibt oder wie schnell es sich ablenken lässt. Aber Normaße gibt es da nicht. Da ist alles weitgehend eine Typenfrage. Daher lässt sich in diesem Alter auch noch nicht sagen, ob eine Kind hyperaktiv ist oder nicht. Ledigleich eine gewisse Risikohaftigkeit lässt sich ermitteln, wenn der Beobachter viel Erfahrung und viele Kenntnisse hat. Lassen Sie sich also nicht in der Beuteilung Ihrer Tochter verunsichern. Viele Grüße
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