Mitglied inaktiv
Hallo, unser Sohn ist 13,5 Monate und seit Geburt ein recht unkompliziertes, aufgewecktes und ausgeglichenes Kind. Ich fand bis jetzt alles OK. Meine Schwägerin meint, unser Kind müsste dringend mal zu anderen Kindern in eine feste Gruppe, Musikkindergarten Kinderturnen o.ä.. Ich bin zwei Mal am Tag mit ihm unterwegs ( wohnen in der Stadt ), auf dem Spielplatz oder spazieren; dort interessiert er sich stark für andere, auch ältere Kinder und quietscht vor Freude, wenn er andere Kinder sieht. Er geht auch von sich auf andere Kinder zu, beobachtet sie oder spielt mit ihnen ( z.B. im Sandkasten ). Ist es jetzt wirklich schon so wichtig, eine feste Gruppe mit immer den gleichen Kindern zu besuchen oder reicht der oben geschilderte Kontakt aus. Der Sohn meiner Schwägerin ist schon 2 Jahre, hat Babyschwimmen, Kindergruppe usw. besucht, steht aber immer nur rum ohne auf unseren Sohn zuzugehen oder sich für andere Kinder o. Erwachsene zu interessieren. Vielen Dank
Hallo, der Kontakt zu anderen Kindern, den Sie Ihrem Sohn bieten, reicht zunächst vollkommen aus, um die Sozialentwicklung in Gang zu bringen. Es müssen ja erst einmal die Grundvoraussetzungen geschaffen werden, damit ein Kind nutzbringend Kontakt zu anderen Kindern aufbauen kann und sich in der Gruppe behaupten. Diese Grundvoraussetzungen erwirbt das Kind in der Familie und im Elternhaus durch die sichere Bindung und die gelingende Loslösung. Erst wenn dann und v.a. dadurch das Selbst in ausgewogener Weise entstanden ist, lassen sich sinnvoll Kontakte zu anderen Kindern anbahnen und Gruppendynamiken nutzen. Das aber ist erst im 3. Lebensjahr möglich. Viele Grüße
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