Ilopop
Hallo Hr.Dr.Posth, unser Sohn ist 23 Mon, ich habe ein ziemliches Problem mit dem kompletten Abstillen.Seit 3/4 Jahr wird er nur noch zum Einschlafen abends gestillt.Schläft mit mir im Familienbett.Kinderbett direkt rangestellt.Papa schläft im Nebenzimmer.Ich wollte das Stillen so mit 18 Mon. beendet haben, aber aus Bequemlichkeit es nicht geschafft. Nachdem mein Sohn vor 2 Wo krank wurde verlangte er plötzlich auch einige Male nachts wieder die Brust.Ich habe zunächst verweigert, 1-2 St. versucht anders zu beruhigen, nichts half. Er schrie und schrie, weil er eine Tracheitis hatte, habe ich Angst um ihn gehabt u. doch die Brust gegeben. Nun verlangt er ab und zu wieder nachts die Brust, versuche es aber jetzt zu verweigern.Er schreit sich richtig ein.Wie soll bloß das abendliche Einschlafstillen beendet werden. Er ist im schwierigen Alter, fängt an zu trotzen u.zu bestimmen.Wieviel schreien kann ich ihm zumuten?Er wurde nie schreiengelassen! Wie vorgehen?Danke Ilona
Liebe Ilona, Schreien lassen ist für nichts ein Lösung. Es hat weder eine erzieherischen Effekt noch kommt eine verträgliche Gewöhnung zustande. Das einzige, was nach einer gewissen Zeit passiert ist, dass das Kind erschöpft aufgibt und sich in sein Schicksal fügt. Dann ist aber fast immer auch eine Traumatisierung zustande gkommen. Denn der entstandene Negativstress zieht eine Spur im Gehirn und prägt das Angstzentrum in ungünsiger Weise. Sie können nur versuchen, Ihren Sohn mit alternativen Beruhigungsmethoden vom Gestilltwerden abzubringen, was bei jungen Kleinkindern und älteren Säuglingen noch ganz gut gelingt, bei trotzenden 2-jährigen aber schwierig ist. Was ist z.B. mit einem Tee- oder Wasserfläschen? Was ist, wenn ihn der Vater herumträgt z.B. zu schöner leiser Musik etc. Sonst können Sie nur warten, bis Ihr Sohn von alleine nicht mehr gestillt werden möchte. Alle langzeitstillenden Mütter sagen, dass eines Tages ohne Nachhelfen der Fall ist. Viele Grüße
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