Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Wie können wir ihm helfen mit seinen Ängsten?

Frage: Wie können wir ihm helfen mit seinen Ängsten?

flipper196

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Lieber Dr. Posth, L (wird im Sept 4 J.) hat schon lange starke Trennungsangst und schon immer ängstlich vor andren Kindern.kiga eingew sehr sanft, waren ueber 4 Mon immer dabei (2x d.W), konnten nie weg.Jetzt 3 Mon Ferien.Spielt nicht mit andren Kindern, auch nicht in Kiga,machen auch davor schon viele Spielgruppen, mal nur 1 kind, mal mehr, immer diesselben K. Wird nicht besser, war schon immer so. Bleibt nur bei mir, kein Inter. an andren K.Haben Rollenspiele versucht, wie er sich verhaltenkönnte. Wir wissen nicht, was wir machen koennen, sind sensibel ihm ggü und helfen viel, spielen mit mit andren Kindern, aber sehen keine Besserung.spielt amliebsten allein, sagt das auch.aber er braucht doch andre Kinder zum soz. Lernen? Haben wir überbehütet,zu vorsichtig?auch Trenn.angst schlimm, kann nicht weg, schreit sehr,nur bei Vater ok.Loslös. sehr gut. Er muss in 1 Jahr in Vorschule hier in USA, haben Angst, dass er das nicht schafft, ihn überfordert.danke für Ihre tolle Arbeit!!T.


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, eine derart starke Abneigung, Kontakt mit anderen Kinder aufzunehmen und gemeinsam zu spielen, könnte auch auf andere Störungen hindeuten als auf soziale Ängstlichkeit. Aber um an diesem Punkt weiter zu kommen, müsste man die gesamte Entwicklungsgeschichte Ihres Sohnes betrachten und vor allem ihn auch selbst in seinem Verhalten beobachten. Wofür interessiert sich Ihr Sohn denn, wenn er alleine spielt? Möchte er z.B. auch mit Ihnen als Eltern spielen und was wünscht er sich dabei? Wie verhält er sich wenn er Angst hat und lässt er sich von Ihnen beruhigen und trösten? Bevor man also darüber nachdenkt, ob Sie Ihren Sohn überbehütet oder (trotz Loslösung) doch zu stark rückgebunden haben, was auch solche Verhaltensweisen auslösen kann, sollte man also eine beobachtende Verhaltensanalyse machen und mögliche andere Erklärungen heranziehen. Gibt es denn bei Ihnen in den USA keine(n) Kinderpsycholog(i)en in Ihrer Umgebung, den/die Sie aufsuchen könnten? Gibt es so etwas wie Erziehungsberatungstellen? Ich hoffe, ich konnte etwas hilfreich sein. Viele Grüße


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