adrijana
Hallo Doktor, ich habe das erste Mal über die Loslösung hier bei Ihnen gelesen. In unserem Bekanntenkreis gibt es viele Kinder, auch ich habe ein 2,5-jähriges Kind. Da ich das alles bisher nicht kannte, bin ich seit der Geburt immer die Hauptbezugsperson, mache seit der Geburt alles, das Baby füttern, einschlafen usw. Mir ist nicht aufgefallen, dass mein Kind sich von mir loslöst oder das möchte. Was passiert denn, wenn ein Kind sich nicht richtig loslöst? Danke
Hallo, wenn die Loslösung nicht richtig in Gang kommt, kommt es in der Regel zur erschwerten Loslösung. Denn jedes Kind muss zu seinem "Selbst" finden. Das Selbst ist die Grundlage für unsere Persönlichkeit. Erschwerte Loslösung zeigen sich entweder in sehr aggressiven Verhaltenweisen oder in regressiv-depressiven. Erstere brauche ich Ihnen nicht zu erklären. sie kennzeichnen die trotzig oppositionellen Kindern. Aber es gibt auch die scheuen, überangpassten und ängstlichen Kinder, die selten aufmucken und sich dann kaum von ihren Müttern fortbewegen. Diese Kinder nehmen z.B. wenig Kontakt zu fremden Erwachsenen auf und sprechen nicht mit diesen oder nur im Flüsterton. Beim Übergang in den Ki-ga machen sie regelmäßig große Schwierigkeiten. Wie ist das bei Ihrem Sohn? Viele Grüße
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