finettchen
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, unser Sohn 3,5J schläft fast ausschließlich mit körperkontakt und viel Kuscheln ein, und verlangt auch nachts nach sehr viel körperlicher nähe, kommt in unser Bett (Schläft bei uns im eigenen Bett). Alle Versuche ihn an ein Einschlafen/Durchschlafen ohne Körperkontakt zu gewöhnen waren bisher ohne Erfolg, kann er nicht kuscheln ist die Nachtruhe erstmal vorbei, er fordert es vehement ein und wenn wir es nur mit Händchenhalten versuchen gibt es große Tränen, Aufregung und er kommt gar nicht mehr zur Ruhe. Besonders schlimm ist es seit einem mißlungenen Kigastart vor 3 Monaten, dort klammerte er sehr und die Erzieherinnen wollten uns das weinende Kind aus den Armen reißen. Wir haben sofort abgebrochen und suchen derzeit nach einem anderen Kiga. Was können wir noch tun um die Schlafsituation zu verbessern? Danke für Ihre wertvolle Arbeit
Hallo, nach so einem traumatischen Erlebnis, ist die kindliche Seele natürlich durchgerüttelt. Das Schlafen bei den Eltern und besonders das enge Anschmiegen ist eine typische Folge solcher seelischer Verletzungen. Nach etwa 3 Monaten bessert sich das allerdings, vor allem, wenn die Eltern den regressiven Schritt tolerieren. Allerdings sollte, wenn das Kind nicht selbst aus seiner Regression herausfindet (was selten ist und sicher auch Ursachen hat), auch von den Eltern ein Signal kommen, es doch auch wieder einmal mit den alten Gewohnheiten zu versuchen. Im Fall Ihres Sohnes könnte doch ein neues Kuscheltier Ihre Rolle langsam ablösen. Schlagen Sie Ihrem Sohn vor, er darf sich ein solches Kuscheltier selbst aussuchen. Wenn er es akzeptiert, sollte er schrittweise ihre Nähe mit der seines Schlafbegleiters vertauschen. Viele Grüße
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