Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Dr. Posth, unser Sohn (11 Monate) hat ein geburtstraumatisches Hämatom am Sternocleido links - per US diagnostiziert, ein MRT steht noch aus. Darüber hinaus hat er auch eine fast verheilte Plexusparese links. Er hat eine Bewegungseinschränkung des Kopfes, die zwar seit dem 3 LM (wo es am Schlimmsten war) deutlich besser geworden ist, jedoch sind wir noch lange nicht am Ziel. Er hält den Kopf weiterhin schief und auch die Beweglichkeit nach links ist noch eingeschränkt.Wir sind nun m.E. in einer Sackgasse. Behandlungen bisher: Vojta, Bobath, Cranio und Chiropratisch (mit Erfolg, auch wenn ich skeptisch war!). Nun steht eine Operation im Raum, jedoch wissen wir (KA und wir) nicht, wo (wir sind aus der Nachbarstadt ;-) ) und wann der richtige Zeitpunkt ist. Habe Sie so per Ferndiagnose eine Empfehlung bezüglich des Zeitpunktes? Auf der einen Seite wollen wir Sekundärschäden vermeiden (baldige OP?) und auf der andere Seite ihm noch Zeit zur "Selbstheilung" geben. Danke!
Hallo, da vor Kurzem ein ähnlicher "Fall" zu mir in die Praxis gewechselt ist, bin ich ein bisschen genauer informiert. Allerdings ist die Frage eigentlich keine für mein Forum. Trotzdem ausnahmsweise: Der Muskel muss in seiner Muskelscheide so befreit werden, dass er in Zukunft weiter mitwachsen kann. Die Narbe im Muskel bleibt allerdings eine Narbe. Ob sie herauszutrennen ist, muss der Chirurg entscheiden. Damit aber keine fixierte Kopf-Fehlhaltung entstehen kann, sollte der operative Zeitpunkt nicht zu spät gewählt werden. Das Kind, von dem ich spreche, ist gut 3 Jahre alt und hat seinen Termin in der Kinderorthopädie in der Kinderklinik St. Augustin bei Siegburg. Viele Grüße
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