nasena
Danke für die Antwort. Thema Freundschaft: Ich denke eher, dass N(bester Freund)Bezugsperson geworden ist. Er sagte, wenn N nicht mehr da ist und T(anderer Freund)krank, will er nicht in Kita gehen.Eigentlich geht er sehr gern. Kann wie gesagt schlecht zu anderen Kindern Kontakt aufnehmen. Selbstbewußtsein wächst langsam.War schon immer sehr ängstlich Fremden gegenüber.Erwachsenen ist er recht offen, gibt freiwillig Hand, versteckt sich nicht mehr.Nur bei Kindern Probleme.Wir versuchen ihn zu stärken,aber irgendwie wirken andere Kinder, die nicht nach ihrem Forum erzogen werden, selbstbewußter und glücklicher.Sind aufgeschlossener, gehen allein ins Turnen. Sohn will nich, also gehen wir auch nicht mehr.Er wird zu nichts gedrängt.Wann ist Selbstbewußtseinsentwicklung abgeschlossen?Wie können wir Kontaktaufnahme zu Kindern erleichtern?Geht 6h in Kita. Nachmittags 2-3 Woche Treffen mit Freunden. Vielen Dank für Ihre tolle Arbeit! Sie haben mir schon oft geholfen nicht aufzugeben.
Stichwort: Erziehung Hallo, der Unterscheid zwischen Kindern, die mit dem gewöhnlichen Gemisch aus autoritärer Erziehung bei erhaltenem Bindungsangebot, und jenen, die -wie Sie sagen- im Sinne des Forums erzogen werden, ist der, dass erstere durch gelungene Anpassung scheinbar besser in unsere Erwartungshaltung passen und erst einmal gut funktionieren. Die anderen aber entwickeln sich gemäß ihren Reifungsschritten und passen deswegen nicht so gut in das gewünschte Schema. Aber ihre innere Struktur passt besser auf sich selbst und ergibt später ein harmonischeres Persönlichkeitsbild. Alle dazu gemachten Einzelbeobachtungen wie erste Langzeitstudien belegen dieses Ergebnis. Das Selbstbewusstsein entwickelt sich im Übrigen bis über die Pubertät hinaus und hat auch später im gesamten Leben noch Zuwächse. Also das hört nie auf und erlaubt auch immer noch Korrekturen und Anpassungsschritte. Nur sind diese dann selbstgewollt und nicht das Ergebnis von äußeren Zwängen. Sie dürfen aber auch nicht die charakterliche Veranlagung vergessen, die stark mitbestimmt, wie offensiv und extrovertiert sich ein Kind darstellt oder wie defensiv und introvertiert. Aber gerade letztere Kinder profitieren von einem bindungsorientierten Erziehungskonzept, weil ihre Anlagen von Grund auf beachtet werden und nicht für ein besseres Funktionieren mit viel Druck verändert werden. Viele Grüße
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