Stepi
Lieber Dr. Posth, unser Baby (9 Mo) wird forumsgerecht betreut. Sie bewegt sich krabbelnd & rollend fort u. auf meinem Arm nimmt sie freudig Kontakt mit anderen auf & schaut sich alles neugierig an. Auf anderen Arm möchte sie nicht, muss sie auch nicht. Wenn sie mal weint, beruhigt sie sich auf m. Arm sofort. Sie bewegt sich aber immer noch nicht weit von mir weg, oft soll ich mit auf der Decke liegen. Aktuell kommen noch Zähne u. da möchte sie fast nur wieder auf meinen Arm u. nachts halte ich oft Händchen beim Schlafen (so beruhigt sie sich ganz schnell). Meine Freundin meinte, ihr Kind wäre mutiger u. meine sei dann eben ängstlicher. Stimmt dies? Ist dies ihr Naturell? Meine Freundin sagt, d. ich sie verweichliche, weil ich so auf sie eingehe u. mich selbst zurückstelle u. so ängstliches Kind erzeuge. Ich denke, ich folge einfach d. schnellen Bedürfnisbefriedigung. Was denken Sie? lg Stepi
Hallo, ja, Sie haben recht. Solche Beschreibungen von Beziehungsverhalten wie "Verweichlichung" gibt es im Säuglings- und Kleinkindesalter nicht. Denn Sie können auch - anders herum - einen Säugling oder ein Kleinkind auch nicht abhärten. Entweder erweist sich ein Kind von Geburt an als eher robust und beweist damit seine Veranlagung oder es ist eben von empfindsamer Natur und benötigt mehr Umhegt- und Umpflegtsein. Die enge Körperbeziehung auch in der Nacht ist für das Säuglingsalter noch völlig richtig und stärkt die Bindung. Ebenso die prompte Bedürfnisbefriedigung. Sicher gebundene Kinder zeigen sich später als viel leichter im Umgang und weniger anfällig für Beziehungs- und Bindungsstörungen. Viele Grüße
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Sehr geehrter Herr Dr Posth,Beitrag http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/Bindung-und-Wutgebruell_53844.htm könnte z.T. v mir sein.Unterschied:Unser Sohn ist 2,5 und macht ES bei beiden,mir u Papi.Er ist extrem temperamentvoll.Ist dies Veranlagung?Wir sind beide so, allerdings leben wir es ihm NICHT vor,können uns meist gut beherrschen.Er ras ...
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