Sonnenkäferchen
Hallo Dr. Posth, meine Tochter (4 Jahre) geht seit 2 Jahren in die Kita. Die Eingewöhnung verlief damals problemlos über knapp 3 Wochen, sie ging immer gerne in die Kita. Seit mehreren Wochen macht sie jetzt morgens Theater, klammert sich fest, weint, will nicht mehr in die Kita. Es ist lt. Erzieherinnen und auch lt. meiner Tochter nichts vorgefallen. Sie selbst sagt, sie würde mich immer so schreklich vermissen. Lt. Erzieherin ist auch nach max. 5 Minuten alles wieder gut (Erzieherin tröstet auch) und mittags sagt sie selbst, dass es schön war. Ich kann mit der Sit. schlecht umgehen, kenne ich über so einen langen Zeitraum nicht von meinen anderen Kindern (da gab es viell. mal einen schlechten Tag, aber nie so lange am Stück). Wie verhalte ich mich da richtig? Wir kuscheln morgens u. lesen ein Buch oder sollte ich eher "kurz u. schnell" machen? Danke und viele Grüße Silke
Liebe Silke, nein, kurz und schnell käme bei Ihrer Tochter so an, dass Sie sie möglichst schnell loswerden wollten. Und genau da liegt wahrscheinlich auch das Problem. Aus irgendeinem Grund gibt es bei Ihrer Tochter eine leichte Regression (s. gezielter Suchlauf). Jezt benötigt sie noch einmal die Rückversicherung, dass sie sich jederzeit nach Hause zurück flüchten kann. Diese Gelegenheit sollte man einem Kind dann auch ermöglichen. Wenn die Kinder 2- oder 3x erlebt haben, das sie zu Hause immer noch willkommen sind,dann gehen sie auch gerne wieder in den Ki-ga. Die wenigen Tage sollte einem das wert sein. Viele Grüße
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