zimt_sternchen
Guten Morgen Herr Dr. Posth, im Nachhinein habe ich den Eindruck, dass das Jahr in der Krippe die starke Anhänglichkeit an mich eher verstärkte und der LL im Weg stand. Jetzt ist immer Mama, Papa o. Oma für sie da. Letzte Woche war wieder sehr gut, Papa durfte alles und große Lust auf Oma-Tag. Mich irritiert, dass die LL immer wieder so zu schwanken scheint. In Bezug auf spätere Kindergarten-Reife frage ich mich, ob wir noch mehr tun können, um ihr die Sicherheit (zurück)zugeben. Ich frage mich z.B. in den anhänglichen Wochen, ob der „Schritt zurück“ groß genug ist. Würde es ihr als Kind mit schlechter Krippen-Erfahrung helfen, wenn ich als Mama nochmal ein paar Monate verstärkt/ganz für sie da wäre? Sie sagt, im Büro hab ich sie nicht lieb. Und ist es wichtig, neben ihren privaten 2 „Freundinnen“ noch eine Gruppe von Kindern mit ihr zusammen zu besuchen o. mit Gruppen erstmal ganz in Ruhe lassen? Einfach entspannen und abwarten? Danke & Grüße, Claudia
Liebe Claudia, das Loslösungsgeschehen hängt einmal stark von der Bereitschaft und Verfügbarkeit des Vaters ab und dann von der Gesamtbelastung des Kindes. Stellen sich Regressionen ein, zieht sich das Kind von Loslösung zurück und sucht sein Heil wieder in der Bindung. Aber die Mutter sollte diese Bindung jetzt nicht wieder "festzurren", denn eigentlich befindet sich die Entwicklung ja jetzt schon auf einem anderen Niveau. Die Bindung zum Schutz des Kindes jetzt wieder festzurren, hieße Rückbindung auszuüben. Und das wird das Kind irgendwann mit Ablehnung und auch Aggression quittieren. In der Regel beruhigt sich das Kind zu Hause unter guten Bedingungen der Betreuung ganz von alleine. Das scheint sich bei Ihrer Tochter auch schon abzuzeichnen. Den Gruppenkontakt im privaten Bereich auszuweiten ist sinnvoll und nützlich. Ob es viel bringt für den späteren Wiedereintritt in den Ki-ga wird man dann sehen.Viele Grüße
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