Mitglied inaktiv
Lieber Herr Doktor ich hätte eine Frage: Mein Mann leidet an schweren Depressionen. Er kann nur noch teilweise arbeiten und ist manchmal sehr in sich gekehrt. Wir haben einen vier jährigen Sohn. Was kann ich unterstützend machen; mir geht es gut, ausser, dass ich mir natürlich Sorgen mache. Unser Kind spürt, dass etwas nicht stimmt, aber es geht ihm eigentlich gut! Macht es Sinn zu versuchen die Krankheit zu erklären? Wenn ja wie? Papa ist oft nicht verfügbar und müde. Vor Ausbruch der Krankheit war er sehr aktiv und unternehmunglustig - ausgesprochen extravertiert. Leider ist mein Mann familiär extrem vorbelastet - gefährlich vorbelastet! Besten Dank für Ihre Einschätzung Sarli
Liebe Sarli, am besten hilft man depressiven Menschen, indem man sie von Verantwortung entlastet und Ihnen die Chance gibt, ihre Stimmungen zu verstehen und zu bearbeiten. Selbstverständlich brauchen sie dazu fachkundliche Hilfe und meistens auch medikamentöse Unterstützung. Das aber hindert sie daran, ein gutes Vorbild für ihre Kinder zu sein und sich unbekümmert auf ihr spielerisches Leben einzustellen. Es wäre daher gut, wenn es während der depressiven Phase Ihres Mannes eine andere Person gäbe, die sich gleichsam ersatzweise Ihres Sohnes ein wenig annähme. Gibt es jemanden In der Familie, der diese Aufgabe übernehmen könnte. Ein Großvater wäre ideal. Aber auch ein Onkel wäre gut, und es könnte sogar eine weibliche Person sein. Ihrem Sohn die Krankheit des Vaters zu erklären ist unmöglich. Es würde ihm u.U. sogar noch mehr Angst machen, als er im Moment vielleicht verspürt. Viele Grüße
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