Mitglied inaktiv
Unser Sohn (18.M alt, nie schreien gelassen, nie fremd betreut, sofortige Bedürfnisbefr.) ist 16 M. lang abends nur durch Stillen eingeschlafen, da er keine andere Beruhigungsmaßnahme akzeptiert hat. Seit dem Abstillen vor 8 W. schläft er friedlich an meiner Seite im Familienbett ein. Nun möchten wir gerne, dass er auch an der Seite von seinem Papa einschläft. Doch sobald der sich nach dem Einschlafritual neben ihn legt, fängt unser Sohn sofort heftig an zu weinen und ruft nach mir. Wenn ich mich mit auf die andere Seite lege, klettert er sofort über meinen Mann zu mir. Wenn ich garnicht erst mit ins Zimmer gehe, ist mein Sohn schon beim Buch lesen mit meinem Mann unruhig und läuft danach sofort zu mir und zieht mich ins Bett. Auch nachts läßt er sich nur von mir trösten. Mein Mann ist abends 2h und am Wochenende für unseren Sohn da. Wir haben es noch nie darauf ankommen lassen, ob sich unser Sohn "irgendwann" auch bei Papa wieder beruhigen würde oder sollten wir da mal "hart" bleiben?
Hallo, wenn die Loslösung in Gang gekommen ist und sich Ihr Sohn am Tage von seinem Vater versorgen und beruhigen lässt, dann können Sie versuchen, das Einschlafprogramm ihm zu übertragen. Da Ihr Sohn aber zum Einschlafen sehr lange gestillt worden ist, hat Ihr Mann zunächst "schlechte Karten". Wahrscheinlich geht es nur so, dass Sie an diesem Abend nicht zu Hause sind (aber abrufbereit bleiben). Ihr Sohn sollte vorher wissen, dass ihn an diesem Abend der Vater zu Bett bringt und dazu sollten ihm kleine Versprechungen gemacht werden. Dann gehen Sie aber eher beiläufig, damit Sie keine große Trennungsszene hervorrufen. Versuchen Sie es mal. Wenn es funktioniert, können Sie sich dann abwechseln. Viele Grüße
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