edina
Guten Tag Unsere Tochter (genau 1 Jahr) ist feinmotorisch und kognitiv (meine Einschätzung) sehr gut entwickelt (zB.: legt Dinge in Behälter und nimmt sie wieder raus, kritzelt ein wenig mit Stiften, schon lange Pinzettengriff...). Grobmotorisch eher langsamer. Sie rutscht seit sie 10 M alt ist sitzend durch die Gegend, flink und voll Entdeckerfreuden. Sie zieht sich noch nicht hoch, beherrscht Vierfüssler. Ich habe gehört, dass diese Babys das Krabbeln eher überspringen und später laufen. Gibt es irgendwelche Erklärungen, warum diese Kinder eine solche motorische Entwicklung nehmen? Gibt es Zusammenhänge zwischen der kognitiven Reife und der grobmotorischen Entwicklung? Sie ist zudem eine sehr schlechte Schläferin, isst schlecht, sehr feinfühlig....kann das alles irgendwie zusammenhängen? Danke für Ihre wertvolle Arbeit! Edith
Liebe Edith, ob ein Kind krabbelt oder nur auf dem Po rutscht und dann doch zum Stehen und Laufen gelangt, ist mit ziemlicher Sicherheit rein genetisch festgelegt. Das statomotorische Programm ist überhaupt im Gehirn funktionell fest einprogrammiert und von außen nur durch therapeutische Anwendungen zu beeinflussen. Und die sollte man nur dann benutzen, wenn definitiv Fehlentwicklungen sich ausbilden und die Weiterentwicklung den Säugling in eine Sackgasse führt. Man schätzt etwa 5% Nichtkrabbler, die sich aber motorisch später völlig normal entwickeln. Daher unternimmt man nichts. Mit der kognitiven Entwicklung hat die motorische Entwicklung sehr wenig zu tun. Das hat man noch vor einigen Jahren anders gesehen. Aber die Beobachtung an behinderten Kindern zeigt, dass bei sehr vielen von ihnen eine völlig normale geistige Entwicklung festzustellen ist. Viele Grüße
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