AndreaOtt
Lieber Dr. Posth, mein Sohn ist jetzt 3 Jahre alt und kommt mit 3 1/2 in den KiGa. Seit Anfang Januar geht er mit Begeisterung alleine in eine betreute Spielgruppe. Ich war 2 x mit, seitdem geht er alleine, es gab nie Tränen - im Gegenteil er ist immer ganz enttäuscht, wenn ich ihn abhole möchte noch bleiben. Langweilt sich zu Hause. Nun hätte ich zusätzlich zwei Möglichkeiten: 1) an einem anderen Tag in diesselbe Einrichtung, ABER zu anderen Betreuern, die auch keinen so guten Ruf haben. 2) an einem oder zwei anderen Tagen in einen Wald-Minikindergarten. Das wäre für mich mit viel Aufwand (Fahrerei) verbunden, aber er ist sehr gerne draussen und hätte wahrscheinlich viel Spaß. Meine Frage: Überhaupt zumutbar an verschiedenen Tagen mit verschiedenen Betreuern und dann Abschied im Juli / August? Welche Alternative sollte ich wählen? Danke für Ihre Antwort und ihre tolle Arbeit, Andrea O.
Hallo, es gibt nicht für alle Möglichkeiten ideal Lösungen. Manches muss man auch darauf ankommen lassen. solange man bereit ist, auch wieder Rückzieher im Interesse seines Kindes zu machen, wenn eine Entscheidung sich dann als falsch erweist. Auf diese Weise kann eigentlich nichts passieren. Der Fehler liegt in der häufig vertretenen Aufassung, einen einmal eingeschlagenen Weg auch bis zum -bitteren- Ende fortzusetzen. Wenn ein Schritt zu misslingen scheint, ist es für das Kind eine Erlösung, wenn die Eltern diesen Schritt korrigieren. Versuchen Sie es besser mit dem Waldki-ga, auch wenn Fahrerei damit verbunden ist. Gute Pädagogik ist oft wichtiger als der zu betreibende Aufwand. Viele Grüße
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