LuckyLuke81
Lieber Dr. Posth, oft haben Sie mir schon geholfen. Dank Ihres Forums bekamen mein Mann und ich von der neulich aufgesuchten Erziehungsberatung die Bewertung "gute Intuition für schwieriges Kind, lassen Sie sich nicht beirren". Bin mir dennoch oft unsicher, wie mit Sohn 3,2 Jahre umgehen (hochsensibel, schwieriges Temperament, Trotz nachlassend, (wenden viel paradoxe Interv. an, mit der Zeit verselbständigen sich die geforderten Sachen, wie Zähneputzen), mehr Kooperation, gute Integration in Kiga). Immer das Problem, dass er sich ungern auszieht, ins Meer nur mit Socken+Sandalen. Taktil sehr empfindlich. Nun haben wir das Problem, dass er 1. keine kurzen Sommersachen anzieht, sich 2. nur schwer eincremen (Sonnenschutz) lässt und 3. keine Mütze aufsetzen will. Nur abends raus geht nicht (Kiga hat Wiesen-Wochen). Erziehungsber. schlug Belohnungssystem vor, keine Chance. Ich setze unter Protest eincremen und Hut durch, sonst zieht er an, was er will. Was soll ich tun? Vielen lieben Dank!!
Hallo, im Alter von 3 Jahren entwickeln die Kinder schon relativ klare Vorstellungen davon, wie sie aussehen, auf andere wirken und wie sie sich kleiden möchten. All das hat mit möglichst positver Attribution (Selbstzuschreibung) zu tun. Auch Kinder wollen schon gut aussehen! Mützen oder Sonnenhüte stören dabei. Über den Umgang mit Schutz, Schlamm, Sand und Nässe gibt es bei Kindern sehr geteilte Meinungen. Die einen könnten den ganzen in der "Mampe" spielen und suhlen sich darin herum, die anderen sind "etepetete" und wollen gleich jeden Schmutz von der Hand abgewaschen bekommen. Das alles hat mehr mit Ordnungsdenken und Sauberkeitsgefühl und Ekel zu tun, als mit taktiler Reizoffenheit. Die Einrichtung des Regelkonzepts ist die beste Methode, solcher oft regelrechten Auswüchse in die eine wie die andere Richtung Herr zu werden. Kleidungsstücke oder Cremes, die passend zu der Unternehmung angewandt werden müssen, müssen mit einfachen Erklärungen dann durchgesetzt werden. Daran führt kein Weg vorbei. Viele Grüße
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