omi11
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, unsere Enkeltochter ist 23 Monate alt und lebt mit ihren Eltern (bei Deutsche) im Ausland. Seit August besucht sie eine Kinderkrippe und war im September krank. Seit der Krankheit (stärkere Erkältung) nimmt unsere Enkeltochter auch am Tag zu Hause wieder ihren Schnuller, vorher nur zum Einschlafen. In der Kinderkrippe nimmt sie den Schnuller nur zum Einsschlafen. Da sie ein Late Talker ist, machen wir uns große Sorgen, dass sie noch weniger Fortschritte beim Sprechenlernen macht. Was können die Eltern tun? Unsere Enkeltochter ist sehr sensibel, dreht an den Haaren zur Beruhigung (schon immer), vor wenigen Monaten hat sie sich auch die Haare am Oberkopf herausgerissen, was sie jetzt zum Glück nicht mehr tut. Außerdem hat sie ein atopisches Ekzem, welches offensichtlich seit dem Krippenbesuch wieder ausgebrochen ist. Was kann man probieren, dass unsere Enkeltochter den Schnuller nur wieder zum Einschlafen nimmt.- Vielen Dank für Ihren Rat im voraus. omi11
Hallo, Sie brauchen sich gar keine Sorgen zu machen. Der Schnuller hindert nicht am Sprechenlernen. Und den Schnuller braucht Ihre Enkelin jetzt verstärkt, weil sie wahrscheinlich Probleme damit hat, von zu Hause fort zu sein und in eine institutionalisierte Fremdbetreung zu gehen. Der Wiederausbruch des endogenen Ekzemes spricht sehr für Stress bei der Ablösung in die Ki-ta. Diesen Stress kann Ihre Enekelin besser mit dem Schnuller ertragen als ohne. Es sollte nur 1 Regel geben. Beim Sprechen wird der Schnuller aus dem Mund genommen. Einen Schnuller dürfen die Kinder bis zu 4. Geburtstag haben (s. gezielter Suchlauf unter "Schnuller"). Viele Grüße
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