Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Rückfrage zu ID48034

Frage: Rückfrage zu ID48034

Fleur123

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Nochmals vielen Dank für Ihre Antwort. Dürfte ich noch nachfragen, bis wann mein Sohn den Schritt in Richtung Empathie gehen sollte und ein Problem auf empathische Weise lösen sollte (und z.B. eine Legofigur, die sich weh getan hat, nicht mehr wegwerfen)? Er ist knapp 2,5 Jahre alt. Auch die kleine Schwester tröstet er oft nur, wenn ich sie tröste und ihn auffordere mitzumachen (z.B. wenn er ihr unabsichtlich weh getan hat). Er macht dabei auch nicht gleich mit und auch nicht immer. Danke für Ihre Hilfe!


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, es gibt sicher eine Unterschied zwischen nachahmendem Mitleidsverhalten und echter Empathie. die Nachahmung hat natürlich ganz stark damit zu tun, was dem Kind vorgelebt wird. Ich denke, an dieser Stelle sind die inzwischen allenthalben bekannten Spielgelneurone im Gehirn aktiv. Es sind sicherlich Vorbereiter für echte Empathie, aber der emotionale Perspektivwechsel findet erst mit etwa 3 bis 4 Jahren statt. Insofern nimmt es nicht wunder, dass ein 2 1/2 -jähriges Kind hinsichtlich empathischer Reaktionen noch nicht zuverlässig ist. Das ist mal scheinbar empathisch und mal noch ganz egozentrisch und wirft eben das Püppchen in die Ecke. Aber in diesem Augenblick soll schon eine Reaktion des Erwachsenen erfolgen dahingehend, das Kind eindringlich zu ermahnen und in Richtung Mitfühlsamkeit zu belehren. Viele Grüße


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