Mitglied inaktiv
Lieber Herr Dr. Posth, Sie hatten vor 2 Wochen Gegenfragen gestellt. Mein Kind wird im Februar 3. Die "Koronararterien" hatte ich seinem Bruder erklärt - das ist aber ein beiläufiges Beispiel. Er hört ausgezeichnet. Und wenn er etwas dumm findet, benimmt er sich daneben, was bei der behandelnden Logopädin als Autismus ankam. Ich finde, er ist keiner. Aber natürlich bin ich ein Laie. Ich frage mich eben und Sie, ob es eine Korrelation gibt zwischen bestimmten Formen der Sprachentwicklungsverzögerung und der Legasthenie und ob es Behandlungswege gibt, die dem Rechnung tragen könnten. Er ist ein äußerst penibles, ordnungs- und ritualversessenes Kind mit ausgeprägter Mengenvorstellung, das Buchstaben und Zahlen vergöttert, sich aber verbal selten klar vermitteln kann und entsprechend verzweifelt. Vielleicht hilft das hier ja weiter. Dank im Voraus, Eka
Hallo, ja es gibt eine Verbindung zwischen Sprachentwicklungsverzögerung und Legasthenie. Aber das ist zunächst einmal nur ein statistisches Ergebnis. Das man die Ursachen der Legasthenie noch nicht sicher kennt, weiß man auch nicht, wie Sprache und Schreib- und Leseproblematik genau zusammenhängen. Aber bei einem 3-jährigen aus der Sprachentwicklungsproblematik eine spätere Legasthenie herzuleiten, ist sicher nicht gerechtfertigt. Insofern gibt es auch keine gezielte Sprachförderung, um Legasthenie zu verhindern. Gibt es denn andere Legastheniker in der Familie? Viele Grüße
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