bajadera
Hallo Dr.Posth, meine Tochter (17Mon, for.gerecht erz., sehr lebhaft,impulsiv, fröhlich, neugierig) liebt es zu Entdecken und auf Leute zuzugehen, die sie nicht kennt. Ist das okay oder bedenklich, da sie diese ja nicht kennt? Andererseits bleibt sie außer mit Papa mit niemandem alleine. Sie liebt die Großeltern (alle 4), bleibt aber auch mit ihnen (regelmäßiger Kontakt, mind.1x pro Woche) nicht länger als max. 15 Min alleine. Egal, ob bei uns oder dort, Haus oder Garten. Ab und an habe ich auch Termine, wo sie beim besten Willen nicht mit kann, aber auch nicht dort bleibt, bzw. Spazieren geht (z.B.vor dem Zahnarzthaus). Wie kann ich sie da unterstützen, sich besser von mir zu lösen? Vielen Dank für Ihre Arbeit bajadera
Hallo, die Offenheit oder sogar Offensivität mancher Kinder kann schon mal Probleme machen und sollte dafür sorgen, als Eltern ein besonderes Auge auf dieses Kind zu haben. Diese Kinder unterschätzen mögliche Gefahren und unterliegen stark ihren Empfindungen von Sympathie und Antipathie. Dadurch sind sie manchmal etwas kritiklos und bringen sich durch ihre Offenherzigkeit leicht in Gefahr. Bei sicher gebundenen Kindern besteht diese Gefahr allerdings weniger. Sie merken doch rechtzeitig, dass es ein anderer nicht gut mit ihnen meint. Sehr gefährdet sind stark vermeindend bis desorganisiert gebundene. Insofern ist die noch bestehende Anhänglichkeit als Sie als Mutter eher begrüßenswert als lästig anzusehen (abgesehen von den organisatorischen Problemen). Aber diese Anhänglichkeit gehört wahrscheinlich zur Wiederannäherungskrise (s. gezielter Suchlauf) und ist ohnehin nur begrenzt. Machen Sie sich also keine Sorgen. Viele Grüße.
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