Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

nächtliches wachsein

Frage: nächtliches wachsein

82muckl

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Sehr geehrter Herr Post, meine Tochter, bis zum vollend. 6. Monat vollgestillt, jetzt seit 2 Wochen Beikost wird seit ca 2 Monaten jede Nacht, meist gegen 3.00 wach und braucht ca 1 1/2 h um wieder einzuschlafen. Sie ist sowieso eine schlechte Schläferin, erwacht alle 2-3 stunden, kommt dann an die Brust oder in den Arm, schläft wieder ein. Das ist auch kein Problem, aber diese 1 1/2 h wach sein gehen wirklich an meine Substanz. Ich muss dann auch mit ihr aufstehen, sitze dann mit ihr hüpfenderweise auf einem Gymnastikball, wenn wir liegen bleiben weint sie irgendwann ganz bittlerlich. Ich habe immer den Eindruck, dass sie eigentlich aufstehen und spielen will, denke aber, wenn ich Licht anmache, lernt sie niemals, dass es Nacht ist?! Was kann ich tun, und woher kann dieses nächtliche Muntersein kommen? Sie schläft tagsüber noch recht viel, 3x 20-60 min, aber ich kann sie ja schlecht wecken?! Herzlichen Dank schon einmal, linda


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Linda, wie lange der Nchtschlaf dauert, hängt davon ab, wann ein Säugling zum Schlafen abends hingelegt wird. Angenommen, Sie legen Ihre Tochter um 19 Uhr für die Nacht ins Bett, dann schläft sie, auch wenn Sie zwischendurch zum Trinken wach wird, bis 3 Uhr 8 Stunden lang. Das ist eine ganz normale Zeit. Länger schlafen halbjährige Säuglinge ohnehin kaum je an einem Stück. Für Ihre Tochter beginnt also um 3 Uhr der Tag. Deswegen will sie nicht gelich wieder einschlafen. Sie haben nur die eine Chance, den Rhythmus zu verändern, Ihre Tochter abends schrittweise immer später hinzulegen. Dadurch verschiebt sich auch der Tagschlaf, der im 2. Lebensjahr auch besser auf 2 Schlafphasen reduziert werden sollte. Viele Grüße


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