Kunderella
S. g. Hr. Dr. Posth, v. Dank f.Ihre Antwort. Probl. gibt es schon, weil d.Umfeld irritiert reagiert (Erwachsene) +ich verunsichert bin, wie ich damit umgehen soll.Bis vor Kurzem war sie recht schüchtern.Habe Sorge, dass sich d."einschleift" + sie z.B. i.d. Schule s.unsanft damit anecken könnte, weil es als"nervig" empfunden wird?Letztens hat sie 1 Kerze gemacht, nahm sie mit i.d. Supermarkt, da sie "den Leuten erklären wollte, wie sie das gemacht hat"(Fremden). Habe gesagt, dass vllt. n. alle Zeit hätten, sich das anzuhören-wäre "Lust hätten" zu hart gewesen? Wie reagieren? Eltern greifen oft ein, wenn sie kl. Kindern "hilft", obw. diese das n. wollen+ich reagiere so, wenn sie Babybruder feste knuddelt, obw. der das nicht will +sie lieber sehen möchte (gefühlt 1000 x) Irgendw. kommt das n. an. Kann es sein, dass sie "zuviel" Hilfsbereitschaft vorgelebt bekam, echte Empathie aber noch n. entwickeln konnte?Danke.
Hallo, das Maß an Hilfsbereitschaft für andere Menschen ist sehr varabel, obwohl davon alles noch zu Empathie zählt. Das Phänomen eines Zuviel gibt es auch bei erwachsenen Menschen, und ich will sagen, gerade bei ihnen. Bei Kindern kommt das dann vor, wenn diese in gewisser Weise parentifiziert sind und meinen, sie müssten das Manko bei ihren Eltern ausgleichen. Oder aber Eltern haben ihre Eltern dazu erzogen, sich so zu verhalten. Das sage ich jetzt ganz allgemein. Wie das bei Ihrer Tochter einzuschätzen ist, kann ich aus der Ferne wie gesagt nicht genau sagen. Das Beispiel mit der Kerze ist nicht ungewöhnlich für den Fall, wenn ein Kind sehr stolz auf seine Leistung ist, und sich damit Selbstbewusstsein veschaffen will, in dem es diese Leistung nun jedem präsentieren möchte. Hier können Sie Ihrer Tochter mit geeigneten Worten klar machen, dass ihre Absicht bei ganz fremden Menschen eher fehl geht, und es dafür ja die Familie gibt. Meist kommt das Kind spontan darauf. Reagiert denn die Familie auch angemessen? Viele Grüße
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