Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Nachfrage zu Migräne

Frage: Nachfrage zu Migräne

Tomika

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Sehr geehrter Dr. Posth, Junior (6 J.) hatte mit 3-31/2J. im Kindergarten schlechte Erfahrung mit Betreuer. Beim Kindergartenwechsel gab es vor 2 Jahren 3 epileptische Anfälle. Seitdem sehr niedrig dosiert Lamotrigin, seither auch Migräne und Verhaltensauffälligkeiten. Sehr angstgesteuert und daraus in Situationen auch aggressiv, lehnt für sich die Medikamente ab, hat Kontrollaufenthalte im KKH als verstörend erlebt. 2 Jahre anfallsfrei Seit wir bei Kopfweh/Migräne sofort Ibuprofen geben, keine epileptischen Anfälle. Verdacht gen Rolando/Frontallappen - Migräne beginnt immer in der Stirn. EEG bis auf minimale Anzeichen unauffällig. Rumst seither mit den Schuhspitzen auf den Boden, zwanghaftes Verhalten. Können Sie mehr über Zusammenhang Migräne/Epilepsie sagen. Kind hochsensibel, sehr intelligent, emotional erschüttert. Viele Grüße


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, über die Verbindungen der beiden Krankheitsbilder Epilepsie und Migräne weiß man noch sehr wenig. Wenn überhaupt eine Verbindung im Sinne ähnlicher Verursachung besteht, dann bestimmt auf dem Gebiet der Botenstoffe und deren Synpasen (z.B. Serotoninrezeptor). Bei der inzwischen bestehenden Anfallsfreiheit und den geringen Zeichen im EEG (typischer Rolando-Focus?) wäre zu diskutieren, die antiepileptische Therapie komplett abzusetzen. Aber das sollten Sie nur mit Ihrem Neurpädiater zusammen tun. Ich könnte mir vorstellen, dass dann auch die Verhaltensauffälligkeiten nachlassen werden. Immerhin greift Lamotrigin auch in den psychischen Neurotransmitter-Stoffwechsel ein. Viele Grüße


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