Mitglied inaktiv
Guten Morgen, mein Mann wird nach 12 Monaten unsere Tochter (jetzt 4,5Mo) betreuen. Müssen wir etwas beachten beim Wechsel Mutter-Vater. Ich werde dann wieder 100% in meinem Beruf arbeiten. Bin Internistin in einem KH, d.h. auch Nachtdienste sind dabei. Im Moment stille ich noch, gebe aber abends einmal Fläschchen - zum Lernen. Wann sollte ich abstillen? Wie den Übergang einleiten?
Hallo, der Zeitpunkt 1 Jahr alt zum Betreuungswechsel von der Mutter zum Vater ist entwicklungspsychologisch günstig, wegen der einsetzenden Loslösung. Allerdings sind nicht alle Kinder gleich beglückt davon, jezt hauptsächlich vom Vater betreut zu werden, es sei denn dieser war auch schon im 1. Lebensjahr intensiv mit von der Partie. Loslösung bedeutet ja auch am Anfang erst einmal Anhänglichkeit (s. Stichwort gezielter Suchlauf). Daher sollte die Übergang auch ein bisschen vorbereitet werden, z.B. was wickeln, füttern und ins Bett bringen angeht. Also erst einmal im Beisein der Mutter, d.h. von Ihnen, durchführen. Wie Sie das mit dem Stillen weiter vorhaben, weiß ich nicht. Wenn Sie mich fragen, würde ich das Abstillen jetzt bald empfehlen. Wieviel Zeit haben Sie denn noch? Der Verzicht auf die Mutterbrust bedeutet Aufgabe von liebegewonnen Gewohnheiten. Viele Kinder machen da erst einmal Schwierigkeiten. Also ganz einfach ist es nicht. Wenn aber der Vater ähnliche Eigenschaften im Umgang mit seinem Kind besitzt, wie die Mutter, dann müsste es ohne einen Bruch in der Entwicklung gelingen. Sie können mir ja gerne davon berichten. Es handelt sich ja hier um ein neues Terrain. Viele Grüße
Die letzten 10 Beiträge
- Vorbereitung auf Schule
- Schwierige Phase
- Kind ist oft wütend und fühlt sich immer gleich persönlich angegriffen
- Kind fehlt Motivation
- Kind verändert - wegen Schnullerentzug?
- panische Angst vor Männern
- 6-jährige findet kein Anschluss
- Kleinkind ruft nachts Mama, Abstillen
- 5-jähriger wird einfach nicht trocken - und darüber mittlerweile aggressiv
- Verabschiedung bei „wichtigem Termin“