Fucardi
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, unser Sohn (geb. 10.2011) wurde forumsgerecht erzogen, prompte Bedürfnissbefriedigung, keine Fremdbetreuung. Er wurde 6 Wochen zu früh geboren, ist in seiner Entwicklung eher etwas spät, Krabbeln mit ca 11 Monaten, Laufen mit 18 Monaten, lange gefremdelt, spricht nur 3-4 Wörter. Durch Lebensmittelunverträglichkeiten schwierige Anfangsphase, Bauchschmerz, etc.. Jetzt ist er meist gut gelaunt, nach schüchterner Anfangsphase spielt er mit anderen Kindern, freut sich wenn Patentante und Onkel kommen, spielt mit Ihnen, lässt sich tragen. Ich habe 8 Wochen nach der Geburt wieder gearbeitet (20 Std/Woche), Elternzeit hat meine Partnerin übernommen. Problem: Obwohl sie sich von Anfang an um ihn gekümmert hat, will er nur mit mir spielen, getragen, ins Bett gebracht, gewickelt werden, etc.. Sie bemüht sich sehr um ihn, trotzdem lehnt er sie mittlerweile völlig ab, wenn ich da bin. Bin ich bei der Arbeit, klappt alles hervorragend ohne mich! Was können wir tun?
Hallo, um Ihnen darauf zu antworten, müsste ich mehr wissen über den Umgang mit Ihrem Sohn im ersten Lebensjahr. Wer hat sich wirklich wie viel um ihn gekümmert. Wie ist er ernährt worden? Wer hat ihn zu Bett gebracht und wo schläft er usw. Gewöhnlich kommt es nicht vor, dass ein Kind seine Mutter "ablehnt". Das muss etwas in Getriebe der Beziehung geraten sein. Überlegen Sie einmal gemeinsam, was das gewesen sein könnte. Sie könne mir gerne wieder schreiben. Viele Grüße3
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