Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

mich entziehen bei Sohn 3J10M und Windel

Frage: mich entziehen bei Sohn 3J10M und Windel

svela

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Hallo Hr. Posth, wenn es zwischen unserem So u mir manchmal zum Streit kommt u NUR wenn mein Mann auch da ist, dann entziehe ich mich manchmal der Sit. um nicht zu schreien. Ich gehe dann irgendwohin, wo mein So mir nicht folgen kann u sage ihm, dass ich mich jetzt erstmal beruhigen möchte, um nicht laut zu werden. Er akzeptiert das nicht u schreit u weint nach mir. Darf ich das so machen oder wie erlebt er solche Sit? Wie gesagt, ist er dann nicht allein, der Papa ist dann bei ihm! Noch eine kl. Frage: unser So ist soweit nachts und tags trocken (forumgsgemäß ohne Einfluß von uns). Aber im Kiga will er unbedingt eine Windel haben. Ist das nur Bequemlichkeit, weil er sein Spiel nicht unterbrechen will od gibt ihm das noch eine Sicherheit, die er wohl braucht? 1x war er ohne Windel im Kiga, da hat er zweimal in die Hose gemacht. Seitdem immer mit Windel (ist ok für uns). DANKE für ihre TOLLE ARBEIT!!!


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, ein Kind empfindet im Konfliktfall das Sich-entfernen einer Bezugsperson von ihm als Abwertung und reagiert ängstlich und empört. Es versucht dann der Mutter oder dem Vater zu folgen. Daher sollte die soziale Trennung auch ein eher selten gebrauchtes Instrument sein, das schnell zurück genommen wird, wenn das Kind um Versöhnung bittet. Meist genügt einem ja der kurze Augenblick in einem anderen Zimmer und man ist dann wieder einigermaßen positiv auf sein Kind eingestimmt. Durch die Versöhnung wird dann das Gefühl der Zurückweisung und Kränkung wieder aufgehoben. Damit ist Fall bereinigt, und das Kind hat keinen seelischen Schaden genommen. Was das Windelproblem im Ki-ga angeht, ist zu bedenken, dass sich kleine Kinder nicht immer gleich trauen, auch auf eine fremde Toilette zu gehen. Eigentlich müsste die Erzieherin wenigstens die ersten Male mitgehen. Dafür ist meistens keine Zeit und die "Sache geht in die Hose". Ist das nun einmal passiert, fühlt sich das Kind blamiert und wird alles dafür tun, dass es nicht ein zweites Mal passiert, es sei denn, das Einnässen oder Einkoten gehörte zur aggressiv provokanten Handlung. Ich denke, die Windellösung im Ki-ga ist akzeptabel und wird sich mit zunehmender Sicherheit im Ki-ga von selbst erledigen. Man kann den Kindern vorübergehend auch mit einem Windelhöschen helfen, das sozial nicht so stigmatisierend wirkt. Viele Grüße und danke für Ihr Lob


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