Mitglied inaktiv
guten tag, wieder mal möchte ich ihre hilfe erbitten. meine tochter ist 2 1/4 jahre alt und hängt an mir wirklich wie eine klette. es ist wirklich nur mama mama mama. der papa zählt wirklich so gut wie nichts, er müßte sich schon eine riesige tafel schokolade um den hals hängen, dass sie ihm mal beachtung schenkt. die augenblicke, die sie mit ihm verbringt sind wirklich gezählt und wenn ich nicht darauf bestehen würde, dass er sie abends wäscht, obwohl sie meist weint und sagt "mama soll mich waschen" etc., bräuchte er gar nicht in erscheinung treten und kaum hat er sie ins bett gebracht klopft es an der wand, dass nun ich kommen muß u.s.w. dabei war er in ihren ca. ersten sechs lebensmonaten die hauptbezugsperson, da ich an ppd erkrankt bin. aber von dieser vater-kind beziehung scheint nichts übrig geblieben zu sein. er ist nur die nr. 1 wenn er sie z.b. von den großeltern abholt, dann will sie aber sofort heim zur mama. was ist schiefgelaufen???? vielen dank im voraus
Hallo, die einzelnen Begleitumstände im ersten Lebensjahr Ihrer Tochter sind sicherlich schwer zu beschreiben, und es dürfte von hier aus unmöglich sein, eine genaue Analyse abzugeben. Offenbar hat aber Ihre Tochter trotz Ihrer Erkrankung eine starke Bindung zu Ihnen aufgebaut und das, was jetzt nicht so richtig in Gang zu kommen scheint, ist die Loslösung. Um die voran zu bringen muß der Vater zuwendungsintensive und einfühlsame Angebote machen, die sich nicht nur im Abholen oder anderen organisatorischen Fragen erschöpfen dürfen. Daß Ihr Mann seine Tochter ins Bett bringt, ist schon ein guter Anfang. Dabei ist es aber keine Auffälligkeit, wenn zum Gute-Nacht-sagen auch noch einmal die Mutter kommen soll. also, der Vater muß sich attraktiv machen mit sinnvollen Angeboten, wobei das gemeinsame Spiel eine zentrale Rolle erhält. Viele Grüße
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