Nala3806
Lieber Dr Posth, Sohn 3J 8M, Sandwichkind, großer Dickkopf. Anfang Sept Kiga-Start, leider keine sanfte Eingewöhnung möglich. Habe ihn dort nie schreiend zurück gelassen, dann eher wieder mitgenommen. Sagt er will dort nicht hingehen. Erz. sind nett und bemüht, ich darf aber eben nur 30 Min bleiben und muss dann gehen, das reicht meinem Sohn aber nicht. In der Gegend KEIN einziger KiGa mit sanfter Eingew., nicht mal der Waldorf-KiGa. Was soll ich tun, ihn abmelden und ihm noch ein Jahr Zeit geben (unter dem Jahr kein Eintritt mehr möglich) oder ist er schon so alt, dass er das jetzt schaffen "muss" (sagen Erzieherinnen)? Haben viele Kinder in der Nachbarschaft mit denen draußen viel gespielt wird (im Winter wahrscheinlich nicht mehr so oft) und haben privat regelmäßig Kontakt mit anderen Kindern. Reicht ihm das? Bin sehr unsicher was ich tun soll, denke aber er wird im Moment im KiGa so nicht glücklich! Ein großes Danke an Sie und das kommt wirklich von Herzen! Nala
Liebe Nala, in meiner vorigen Antwort habe ich noch einmal aufgezählt, worauf beim Kind zu achten ist, wenn die Eingewöhnung nicht vollkommen stress-frei verläuft. Daran kann man dann ermessen, ob man seinem Kind die Ablösung in dieser Form weiter zumuten kann oder nicht. Kommt man aber zu dem Schluss, dass es das Kind definitiv nicht schafft und daraufhin mit Verhaltensauffälligkeiten reagiert, dann sollte man den Ki-ga lieber abbrechen als eine Beziehungsstörung zu riskieren. Viel privater Kinderkontakt wiegt den Ki-ga einigermaßen auf. Andererseits sind 2 Jahre Ki-ga vor der Einschulung natürlich gut für jedes Kind. Viele Grüße
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