Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Dr. Posth, unser knapp 4-jähriger Sohn ist total fasziniert von "Chuggington",das sind sprechende Lokomotiven.Seit er 3,5 ist (davor hat er nicht ferngeschaut)darf er ab und zu anstatt Sandmännchen eine Folge von Chuggington mit Ppa auf dem PC anschauen oder, wenn ich unser Baby zum Schlafen bring, solang eine Chuggington-CD anhören Er freut sich dann riesig+spielt auch oft Szenen davon nach+hat sich,uns und den Großeltern auch Namen daraus zugeteilt (mit denen er sich+ uns auch oft anderen Leuten vorstellt:-)).Wenn wir jemanden treffen erzählt er meist gleich von den Loks.Er hat ein paar Spiel-Lokomotiven,er spielt sehr schön damit-mit und ohne uns.Wir freuen uns natürlich dass er soviel Freude damit hat,sind uns aber nicht sicher wie arg wir seine Leidenschaft da unterstützen sollten oder ob wir da etwas gegenlenken sollten?Ist es schädlich wenn er soviel Spielzeit mit einer Fantasiewelt verbringt?Oder gehört das zur magischen Phase?Vielen Dank!!
Hallo, das gehört tatsächlich zur magischen Phase und darauf basieren auch die Spielangebote an die Kleinkinder. Ihr Sohn wäre gar nicht so fasziniert davon, wenn er nicht in dieser Entwicklungsphase steckte. Aber die Spielzeugindustrie arbeitet hier mit unlauteren Methoden, wie ich finde. Es geht in der geistigen Etnwicklung darum, dass die Kinder mittels Ihrer Fantasie Dinge beseelen, um die Grenzen zwischen Materie und Geist, bzw Sache/Dinge und Lebewesen zu überschreiten. Man mag das als kategorischen Unvermögen charakterisieren, aber man kann es auch als grenzenlose geistige Freiheit des Kindes ansehen. Aber man sollte es nicht unterlaufen, indem man aus Verkaufszwecken diese frühkindliche Welt missbraucht. Viele Grüße
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