Kunderella
S. g. Hr. Dr. Posth, Frage zu To. (3 J.10 Mon.) Krippe m. 2 J., trotz sehr sanfter Eingewöhnung unsererseits schwer für sie, bis sie sich an anderes Kind (häufiger Wechsel der Erzieherinnen!) gebunden hat. KiGa das Gleiche. Vermutung : erschwerte Loslösung, da Papa unter d. Wo. nicht da war + am WE wenig Zeit hatte. Sie war immer sehr a. mich bezogen (nur ich durfte fast alles machen) + extrem schüchtern anderen insbes. fremden Menschen gegenüber, v.a., wenn diese auf sie zukamen / mit ihr redeten. Nun Papa seit 10 Mon. oft da + sie hat in den letzten Mon. enorm an Selbstbewusstsein gewonnen (z.B. auf fremde Kinder zugehen+mitspielen).Nun gibt sie gerne wildfremden Menschen z.B. a.d. Straße Tipps, wo sie lang müssen, erzählt, dass sie ein Geschwisterchen bekommt usw., alles was sie bewegt, plappert teilw. sehr beharrlich + plötzl. ungefragt. 1. Sind meine Vermutungen der Zusammenhänge richtig? 2. Ist diese sehr offensive Art jetzt normal? Wir sind das gar nicht gewöhnt! Danke.
Hallo, so wie Sie die Entwicklung Ihrer Tochter einschätzen, liegen Sie wahrscheinlich richtig. Wobei ich denke, dass ihre Anfangsscheu vor den anderen Menschen mehr mit den Loslösungsschwierigkeiten zu tun hatten, als mit einer Charakterveranlagung. Denn den Charakter wechselt man nicht, jedenfalls nicht grundsätzlich, man variiert ihn nur und passt ihn ein wenig den Lebensverhältnissen an. Jetzt scheint ihre Tochter viel Mut bekommen zu haben auf fremde Personen zuzugehen und gefällt sich sogar darin. Das ist in Ordnung, wenn Sie ein Auge auf sie haben, dass nicht fremde Personen ihre offenherzige Art missverstehen. Vviele Grüße
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