Turelure
Lieber Herr Dr. Posth, unser Sohn (vor kurzem 5 geworden) spielt nicht mit mehreren Kindern (das war schon immer so). Mit einem Kind geht es, aber sobald es mehr sind, zieht er sich sofort zurück. Er sagt, es sei ihm dann „zu laut“, auch wenn der Lärmpegel objektiv nicht hoch ist. Dies hat zur Folge, dass er im Kindergarten meistens allein ist. Er geht dort auch nicht gerne hin. Ich glaube, dass er „hochsensibel“ ist, weiß aber nicht, was ich mit dieser „Erkenntnis“ praktisch anfangen soll. Haben Sie einen Tipp für uns, was wir tun können, damit er das Miteinander mit anderen Kindern lernt? Danke im Voraus und Riesenlob für Ihre Arbeit!
Hallo, Hochsensibilität beinhaltet mehr als nur Schwierigkeiten im Umgang mit größeren Gruppen. Solche Kinder zeigen intensive Affekte wie große Freude und ebenso große Traurigkeit bei Anlässen, die normalerweise Kinder nicht so stark berühren. Auch große Empathie ist festzustellen. Sie müssten mir mehr über Ihren Sohn schreiben, damit ich das beurteilen kann. Es kann nämlich auch sein, dass Ihr Sohn eine soziale Ängstlichkeit entwickelt hat, und er deshalb größere Gruppen meidet. Wie war denn der Start in den Ki-ga? Viele Grüße und danke für Ihr Lob
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